Bundesamt für Naturschutz

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Masterkurs Landwirtschaft

Hochschulkurs für Studierende an der Schnittstelle von Landwirtschaft und Naturschutz

Gruppenarbeit im Masterkurs (Foto: K.Bockmühl, BfN)

Vilm, 19.09.2019 In Kooperation mit dem Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB) führte die INA im September die viertägige Fortbildung "Naturmanagement auf Agrarflächen - Hochschulkurs für die Schnittstelle Landwirtschaft & Naturschutz/Ökologie" durch. Achtzehn Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen im Bereich Agrarwissenschaften und Naturschutz kamen aus ganz Deutschland nach Vilm, um an der INA zu erlernen, wie sie in ihrem späteren Berufsleben als naturschutzfachliche Beraterinnen und Berater erfolgreich mit Landwirtinnen und Landwirten zusammenarbeiten.

ExpertInnen, LandwirtInnen und LandwirtschaftsberaterInnen schulten die Studierenden in Methoden und Maßnahmen, wie Agrarökosysteme und landwirtschaftlich genutzte Flächen gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten ökologisch aufgewertet werden können. Neben den konkreten ökologischen und landwirtschaftlichen Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft wurden die Studierenden in den verschiedenen existierenden Fördermaßnahmen geschult und intensivierten durch Betriebsbesuche, Vorträge und Gruppenarbeiten ihr Verständnis für landwirtschaftliche Betriebsabläufe.

Viele der jungen Studierenden sind auf den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieben aufgewachsen oder haben bereits Erfahrungen in der Landwirtschaft gesammelt. Sie sehen den Schlüssel zum Erfolg, die Landwirtschaft naturschutzfreundlicher zu gestalten, in der Zusammenarbeit von NaturschützerInnen und LandwirtInnen auf Augenhöhe. Mit einer wachsenden Anzahl von Fortbildungsveranstaltungen dieser Art wächst auch die Hoffnung, dass die heranreifenden naturschutzfachlichen Landwirtschaftsberater und -beraterinnen die leider häufig verhärteten Fronten zwischen Landwirtschaft und Naturschutz im Laufe der kommenden Jahre aufzulösen vermögen. (Foto: Kathrin Bockmühl, BfN)