Bundesamt für Naturschutz

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Tagungskalender

Ort:
Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm
D -18581 Putbus
Hinweise zur Anreise
Info:
Frau Finger, Tel.: 038301-86-112, Fax: 038301-86-117,
Martina.Finger@bfn.de

Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Tagungszeiträume jeweils einen Anreisetag und einen Abreisetag beinhalten.

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir leider alle internationalen Veranstaltungen der INA bis zunächst 15. Juli 2020 und alle nationalen Veranstaltungen bis einschließlich 20. Juni 2020 absagen bzw. verschieben. Es ist möglich, dass wir darüber hinaus noch weitere Tagungen absagen müssen. Wir kontaktieren Sie per E-Mail, sollte eine Veranstaltung, zu der Sie sich angemeldet haben, abgesagt oder verschoben werden. Wir sind weiterhin telefonisch oder per E-Mail für Sie erreichbar.

Auch Fachführungen und Schulexkursionen auf der Insel Vilm sind bis einschließlich 15. Juli 2020 nicht möglich. Wenn Sie Fragen zu den touristischen Exkursionen haben, wenden Sie sich bitte an die Fahrgastreederei Lenz (Telefon: +49 38301 61896).



Kulturlandschaften in der Landschafts- und räumlichen Planung – Fokus: der besiedelte Raum

04.03.2020 - 06.03.2020

Veranstalter
Bundesamt für Naturschutz
Leitung
Herr Schiller, jens.schiller@bfn.de, 0341 30977 17 Herr Meyer, florian.meyer@bfn.de, 0341 30977 22
Zielgruppe
Expert*innen der Kulturlandschaftsentwicklung, der Raum- und Landschaftsplanung sowie der Denkmalpflege.

Sowohl die Landschaftsplanung als auch die Raumordnung befassen sich auf allen Ebenen mit dem Erhalt und der Entwicklung von Kulturlandschaften.
Landschaft als Schutzgut zählt zu den Kernbestandteilen des Aufgabenfeldes Naturschutz und Landschaftspflege.
§ 1 Abs. 4 BNatSchG stellt neben dem Schutz von Naturlandschaften auch (insbesondere historisch gewachsene) Kulturlandschaften in den Fokus. Landschaften sind demnach zu bewahrende bzw. zu qualifizierende wertvolle Räume im Sinne des Erbegedankens und als Gegenstand konkreter Funktionen wie Naturerlebnis, Wohlbefinden, Ästhetik, Wertschätzung oder Erholung zu sehen.
Ziel der Landschaftsplanung ist daher, wertgebende Landschaften als Teil des natürlichen und kulturellen Erbes abzubilden und diese dauerhaft zu erhalten, zu entwickeln und ggf. wiederherzustellen.
Auch nach den Grundsätzen der Raumordnung (§ 2 Abs. 2, Lit 5 ROG) sind Kulturlandschaften zu erhalten und zu entwickeln. Der Workshop soll einen Austausch zur Berücksichtigung kulturlandschaftlicher Aspekte in der Planung führen.
Kernpunkte des Workshops bilden u. a: 1. Die Berücksichtigung des kulturellen Erbes in der städtischen Entwicklungsplanung, insbesondere im Bereich der Siedlungsränder. 2. Die Bedeutung und Potenziale der Kulturlandschaftsanalyse für den ländlichen Raum, auch im Zusammenspiel mit der Dorferneuerung, 3. Die Erfassung von Elementen und Möglichkeiten der Integration in die Landschaftsbildanalyse. 4. Fragen der Datenerfassung und Validität der Daten.




Aktuell

Letzte Änderung: 25.05.2020

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