Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Veranstaltungen


Die Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm (INA) bietet in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen pro Jahr circa 60 Workshops, Klausuren, Tagungen und Fortbildungen zu Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes an. Bei diesen kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden und Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, Verbänden und Stiftungen sowie Studierende aus der ganzen Welt zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsam neue Lösungen für die Erhaltung der Natur zu entwickeln.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ein Teil der Veranstaltungen richtet sich an einen bestimmten Personenkreis und ist nicht öffentlich zugänglich. Bitte achten Sie bei den einzelnen Veranstaltungen auf die Angaben zur Zielgruppe. Bitte beachten Sie auch, dass die angegebenen Tagungszeiträume jeweils einen Anreisetag und einen Abreisetag beinhalten.

Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Tagungen der INA bis auf Weiteres online statt. Wir kontaktieren Sie per E-Mail, sollte eine Veranstaltung, zu der Sie sich angemeldet haben, abgesagt oder verschoben werden. Wir sind wie gewohnt telefonisch (+49 38301 86-141) oder per E-Mail (ina.vilm@bfn.de) für Sie erreichbar.

Wenn Sie Fragen zu den Exkursionen haben, wenden Sie sich bitte an die Fahrgastreederei Lenz (Telefon: +49 38301 61896).



19. Vilmer Sommerakademie: Naturschutz als Partner der Landwirtschaft? Zielkonflikte und Kooperationschancen (online)

17.05.2021 - 20.05.2021

Veranstalter
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Universität Tübingen, Universität Kiel
Leitung
Prof. Dr. Thomas Potthast, Dr. Lieske Voget-Kleschin (Universität Tübingen) Prof. Dr. Konrad Ott (Universität Kiel) Dr. Simon Meisch ( Universität Tübingen) Gisela Stolpe (BfN-INA)
Zielgruppe
Vertreter*innen von Behörden und Verbänden aus den Bereichen Naturschutz und Landwirtschaft, Umwelt- und Agrarpolitiker*innen, ehrenamtliche Naturschützer*innen, Personen, die an der Schnittstelle "Naturschutz und Landwirtschaft" tätig sind, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaftler*innen, alle anderen an der Thematik Interessierten

Mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Die Intensivierung der Landwirtschaft hat einerseits zu enormen Produktivitätsfortschritten, aber andererseits auch zu einem dramatischen Rückgang der agrarisch gebundenen Biodiversität geführt.
In ihren Stellungnahmen vom April 2018 plädieren sowohl der "Wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und genetische Ressourcen" als auch der "Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz" beim BMEL für eine deutliche Hinwendung zu einer dem Biodiversitätsschutz förderlichen landwirtschaftlichen Praxis. In seiner Ackerbaustrategie vom Mai 2018 erklärt auch der Zentralausschuss der deutschen Landwirtschaft (ZDL) die Förderung der Biodiversität als wichtiges Anliegen der Landwirtschaft. Eine stärkere Förderung der Biodiversität in der Landbewirtschaftung gelingt nur durch Kooperation zwischen Landwirtschaft und Naturschutz.
Die Integration von Naturschutzmaßnahmen birgt zugleich ein großes Potential, zu positiver gesellschaftlicher Wertschätzung von Landwirtschaft und vor allem von denjenigen, die Land bewirtschaften, beizutragen.
In der Öffentlichkeit und auch von Teilen des Naturschutzes und der Landwirtschaft werden die beiden Handlungsfelder und ihre Akteure jedoch häufig als Kontrahenten wahrgenommen. Die 19. Vilmer Sommerakademie fragt nach Potentialen, aber auch Schwierigkeiten sowie notwendigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einer Partnerschaft von Naturschutz und Landwirtschaft. Eine Frage ist dabei auch, welche Rolle Naturschutz im Berufsbild und Berufsethos bei Landwirt*innen und Vertreter*innen von Berufsverbänden spielt.
Die Vilmer Sommerakademie nimmt das Verhältnis von Naturschutz und Landwirtschaft als Grundsatzfrage in den Blick: Ebenso wie Produktionssysteme, Naturschutzinstrumente und Regionalentwicklung werden agrar-soziologische, umwelt-ethische und politische Fragen Gegenstand von Vorträgen und Diskussionen sein.

Tagungsprogramm

Aktuell

Letzte Änderung: 15.05.2021

 Artikel drucken