Bundesamt für Naturschutz

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Tagungskalender

Ort:
Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm
D -18581 Putbus
Hinweise zur Anreise
Info:
Frau Finger, Tel.: 038301-86-112, Fax: 038301-86-117,
Martina.Finger@bfn.de

Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Tagungszeiträume jeweils einen Anreisetag und einen Abreisetag beinhalten.



Naturschutz und Landwirtschaft im Dialog: Demonstrationsbetriebe für Artenvielfalt - Was macht sie erfolgreich?

11.11.2019 - 14.11.2019

Veranstalter
Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen und Michael-Otto-Institut im NABU, Bergenhusen
Leitung
Dr. Laura Sutcliffe, Gisela Stolpe (BfN-INA, Insel Vilm), Johanna Gundlach, BfN, Bonn
Teilnehmer
Landbewirtschafter*innen von Demonstrationsbetrieben und weitere interessierte Praktiker / Expert*innen für Naturschutz in der Agrarlandschaft mit Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen (Demonstrations-) Betrieben;, Vertreter*innen aus Wissenschaft (Agrar-/ Naturschutzsektor), Vertreter*innen von Verbänden und aus dem Privatsektor (Landwirtschaft, Naturschutz). Teilnahme auf Einladung bzw. auf der Basis eines Interessenbekundungsformulars, das in Kürze hier zu finden ist. Bei Interesse bitte das pdf-Formular ausfüllen und absenden. Frist ist der 14.09.2019. eine Auswahl der Teilnehmenden und Zusagen können erst danach erfolgen.
Anmeldeschluss
14.09.2019

Die Workshopreihe widmet sich seit vielen Jahren dem Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, um gemeinsame Anliegen und Wege zu identifizieren für mehr Naturschutz in der Agrarlandschaft. Die diesjährige Tagung widmet sich dem Thema "Demonstrationsbetriebe für Artenvielfalt - Was macht sie erfolgreich?"
Landwirtschaftliche Demonstrationsbetriebe übernehmen in vielerlei Hinsicht eine Vorbildfunktion. Zum Beispiel bieten sie der Forschung Raum zur praktischen Erprobung wissenschaftlich fundierter Ansätze; VerbraucherInnen, BerufskollegInnen und weiteren Interessierten öffnen sie die Tore, um beispielhaft und praxisnah von ihrem Alltag zu berichten und Wissen zu vermitteln. Damit sind sie wichtige Multiplikatoren für innovative und alternative Landbewirtschaftungsmethoden.
Dieses Engagement, verknüpft mit der Offenheit für neue Ideen und Ansätze, zeigen viele landwirtschaftliche Betriebe auch für den Erhalt der biologischen Vielfalt, indem sie auf ihren Betriebsflächen Naturschutzmaßnahmen umsetzen und besonders natur- und umweltverträglich wirtschaften. Vor dem Hintergrund des alarmierenden Verlustes der biologischen Vielfalt, insbesondere von Arten der Agrarlandschaft, haben sich zahlreiche Initiativen und Projekte zum Ziel gesetzt, diesem Abwärtstrend in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben entgegenzuwirken.
Die Tagung widmet sich der Frage, welche Maßnahmen landwirtschaftliche Demonstrationsbetriebe verfolgen können und sollten, um ein erfolgreicher Multiplikator zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften zu sein. Ein zentrales Element ist dabei die Vorstellung bisheriger Untersuchungsergebnisse eines vom BfN-geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhabens zur Wirksamkeit von Demonstrationsbetrieben für den Biodiversitätserhalt. Die Ergebnisse aus dem ökologischen Biodiversitätsmonitoring von zehn Demonstrationsbetrieben dienen u.a. als Grundlage für die Diskussion, wann Naturschutzmaßnahmen ökologisch wirksam, ökonomisch machbar und damit erfolgreich sind. Auch wird thematisiert werden, wie die Wirkung in die Fläche des einzelnen Betriebs und in andere Betriebe optimiert werden kann. Eingeleitet von Impulsvorträgen zu Praxisbeispielen wird die Veranstaltung ausreichend Raum zur Diskussion und Bearbeitung einzelner Themenschwerpunkte bieten.


Aktuell

Letzte Änderung: 18.10.2019

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