Bundesamt für Naturschutz

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Weitere Organe und Gremien des MAB-Programms

Erfahrungsaustausch der deutschen Biosphärenreservate (AGBR)

Die deutschen Biosphärenreservate haben sich zu einem nationalen Netzwerk zusammengeschlossen (AGBR), um den regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen den Biosphärenreservaten zu sichern und um das MAB-Nationalkomitee fachlich zu unterstützen.

Die Vertreter der deutschen Biosphärenreservate treffen sich zu diesem Zweck zweimal im Jahr zum "Erfahrungsaustausch der deutschen Biosphärenreservate". Sprecherin dieser Arbeitsgruppe ist Frau May-Didion, Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein und Mitglied des deutschen MAB-Nationalkomitees.


Oberste Länderbehörden

In jedem deutschen Bundesland ist für Biosphärenreservate eine (oder mehrere) Oberste Landesbehörde zuständig.

Liste der zuständigen Obersten Landesbehörden


Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)

Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) ist eine Mittlerorganisation der Auswärtigen Kulturpolitik. Sie wirkt als Bindeglied zwischen Staat und Wissenschaft sowie als nationale Verbindungsstelle in allen Arbeitsbereichen der UNESCO. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung und die übrigen zuständigen Stellen in UNESCO-Belangen zu beraten, an der Verwirklichung des UNESCO-Programms in Deutschland mitzuarbeiten, die Öffentlichkeit über die Arbeit der UNESCO zu informieren und Institutionen, Fachorganisationen und Experten mit der UNESCO in Verbindung zu bringen.


Internationale Koordinierungsrat (ICC)

Der Internationale Koordinierungsrat (International Coordinating Council, ICC) ist das höchste Entscheidungsgremium des MAB-Programms und tagt einmal jährlich, 2011 erstmalig in Deutschland. Er setzt sich aus Vertretern von 34 Mitgliedstaaten zusammen, die von der alle zwei Jahre stattfindenden Generalsversammlung der UNESCO gewählt werden. Der ICC wählt den Präsidenten und dessen fünf, die geopolitischen Regionen repräsentierenden Stellvertreter; zusammen bilden sie das sechsköpfige "Büro" (Bureau), das bis zur folgenden ICC-Sitzung die anfallenden Arbeiten erledigt.


UNESCO MAB-Sekretariat

Das in Paris angesiedelte UNESCO MAB-Sekretariat führt die Geschäfte des MAB-Programms. Geleitet wird das Sekretariat von Dr. Thomas Schaaf, Interims-Direktor der Abteilung Ökologische Wissenschaften der UNESCO. Im Sekretariat arbeiten darüber hinaus rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Internationaler Beirat für Biosphärenreservate (IACBR)

Der Internationale Beirat für Biosphärenreservate (International Advisory Committee for Biosphere Reserves, IACBR) wurde 1991 durch die UNESCO eingerichtet um den Generaldirektor der UNESCO in wissenschaftlichen und technischen Angelegenheiten in Zusammenhang mit Biosphärenreservaten und dem Weltnetz der Biosphärenreservate zu beraten. Zu den Aufgaben gehören u.a. die Begutachtung von Nominierungen und Evaluierungen von Biosphärenreservaten. Die Mitglieder des Beirats werden personengebunden durch den Generaldirektor der UNESCO ernannt. In der Regel trifft sich das Gremium einmal im Jahr in der UNESCO-Zentrale in Paris.


Regionale und ökosystemspezifische Netzwerke

Internationaler Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit sind wesentliche Zielsetzungen des MAB-Programms. Innerhalb des Weltnetzes der Biosphärenreservate (WNBR) haben sich deshalb verschiedene regionale und ökosystemspezifische Netzwerke gebildet.


Weitere Partner

  • Geokommission
    Die Senatskommission für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung wurde 1968 vom Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ins Leben gerufen. Die Geokommission berät die Gremien der DFG bei deren Entscheidungen über neue geowissenschaftliche Programme und schafft die wissenschaftlichen Voraussetzungen für die geowissenschaftliche Beratung von Parlamenten, Behörden und Öffentlichkeit durch die DFG. Darüber hinaus ist es ihre Aufgabe, die verschiedenen geowissenschaftlichen zu enger interdisziplinärer Kooperation zusammenzuführen und die Forschungsarbeiten der deutschen Geowissenschaftler im In- und Ausland untereinander abzustimmen. Die Kommission hält daher engen Kontakt zu den großen internationalen geowissenschaftlichen Unionen und durch die Konstituierung von Nationalkomitees wird die Mitarbeit in den internationalen Forschungsprogrammen sichergestellt. Sie vertritt Deutschland im Internationalen Geowissenschaftlichen Programm (IGCP) von UNESCO und der International Union of Geological Sciences (IUGS).
  • International Hydrological Programme (IHP) der UNESCO / Hydrology and Water Resources Programme (HWRP) der WMO
    Wasserfragen werden national und international auf verschiedenen Ebenen und von unterschiedlichen Organisationen bearbeitet. Im Rahmen der Vereinten Nationen (UN) betreiben nur die UNESCO und die WMO (World Meteorological Organization) umfassende Wasserprogramme, die in gleicher Weise die Bedürfnisse der hochentwickelten und der weniger entwickelten Länder berücksichtigen. Durch seine Mitgliedschaft in den Sonderorganisationen der Vereinten Nationen, UNESCO und WMO, hat sich Deutschland verpflichtet, aktiv an deren Programmen mitzuarbeiten. Im Themenbereich Wasser sind dies das International Hydrological Programme (IHP) der UNESCO und das Hydrology and Water Resources Programme (HWRP) der WMO.
  • Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission
    Deutschland wird in der Intergovernmental Oceanographic Commission (IOC) durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vertreten.

Weitere Informationen

MAB Gremien

 

Letzte Änderung: 04.01.2018

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