Bundesamt für Naturschutz

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Soziale Fragen


Ein systemischer Ansatz im Naturschutz erlaubt den Blick auf die Wechselwirkungen von ökologischen und sozialen Systemen. Um Naturschutzziele erfolgreich zu verfolgen, bedarf es der Auseinandersetzung mit sozialen Fragestellungen und Zusammenhängen. Fragen der Gerechtigkeit und des Zusammenhalts liegen hierbei im Fokus.


Auf der Abbildunist das Titelbild von BfN-Skript 559 abgebildet.

Die Bedeutung biologischer Vielfalt für prekäre Milieus

Über die Vorstellungen von Natur und die Bedürfnisse nach alltäglichem Naturerleben sozialökonomisch benachteiligter Menschen liegen bisher nur wenige belastbare Erkenntnisse vor. Die Studie „Perspektivwechsel: Naturpraktiken und Naturbedürfnisse sozialökonomisch benachteiligter Menschen“ setzt genau an diesem Punkt an. Die Studie kann das geläufige Narrativ von der Naturferne sozialökonomisch benachteiligter Menschen nicht bestätigen.

BfN-Skripten 559 "Persepektivwechsel: Naturpraktiken und Naturbedürfnisse sozialökonomisch benachteiligter Menschen." Eine qualitative Pionierstudie


Auf der Abbildung ist das Titelbild von BfN-Sript 535 "Soziale Dimensionen von Natur- und Umweltschutz" zu sehen.

Soziale Dimensionen von Natur- und Umweltschutz

In dem Gutachten „Soziale Aspekte des Natur- und Umweltschutzes: Status quo und Handlungserfordernisse“ erfolgt eine systematische Bestandsaufnahme von Projekten im Bereich der Umweltethik und Verteilungswirkung sowie eine Betrachtung des Stands der empirischen Datenintegration in diesem Bereich in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf dieser Basis werden Empfehlungen betreffend möglicher Formen weiterer Kooperation in diesem Themengebiet abgeleitet.

BfN-Skripten 535 "Soziale Dimensionen von Natur- und Umweltschutz" ─ Ergebnisse einer DACH-Studie


Auf der Abbildung ist das Titelbild der Publikation Naturschutz ? natürlich sozial, interkulturell und inkludierend?! zu sehen.

Naturschutz ─ natürlich sozial, interkulturell und inkludierend?!

Im Umweltschutzkontext wirkt die Kombination von „natürlich“ mit den Eigenschaftswörtern sozial, interkulturell und bedingt auch inklusiv wie selbstverständlich. Gilt das, was im Umweltschutzkontext sofort evident erscheint, aber auch für den Naturschutz? In den Jahren 2015 bis 2017 organisierte das Bundesamt für Naturschutz in Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutzgeschichte drei Dialogveranstaltungen zu diesem Thema.

BfN-Skripten 514 "Naturschutz ─ natürlich sozial, interkulturell und inkludierend?!"


Auf der Abbildung ist das Titelbild der NaBiV Studie Gerechtigkeitsfragen im Naturschutz zu sehen.

Gerechtigkeitsfragen im Naturschutz

Die Studie „Gerechtigkeitsfragen im Naturschutz. Was sie bedeuten und warum sie wichtig sind“ unterscheidet Fragen der Verteilungsgerechtigkeit, der Verfahrensgerechtigkeit und der ausgleichenden Gerechtigkeit sowie Zukunftsgerechtigkeit, Soziale Gerechtigkeit, Globale Gerechtigkeit und Ökologische Gerechtigkeit. Konkrete, aktuelle Beispiele illustrieren wie Gerechtigkeitsfragen thematisiert werden können: die Europäische Agrarpolitik, der Nationalpark Nordschwarzwald und das Naturerleben.

NaBiV 130 "Gerechtigkeitsfragen im Naturschutz. Was sie bedeuten und warum sie wichtig sind."


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