Bundesamt für Naturschutz

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Abgeschlossene F+E-Vorhaben

F+E Vorhaben "Entwicklung und Erprobung eines Konzepts für ein Monitoring von für den Import zugelassenem transgenem Raps nach Richtlinie 2001/18/EG"

FKZ: 3513 89 0100

Laufzeit: 12.11.2013 - 31.03.2015

Bei einer Zulassung von vermehrungsfähigen Bestandteilen transgener Pflanzen für den Import und die Verarbeitung sowie als Lebens- und Futtermittel muss eine geeignete Beobachtung etabliert werden. Für herbizidresistenten transgenen Raps wurde in diesem Forschungsvorhaben ein Konzept entwickelt und erprobt.

Publikation: Wedlich, K. V., Franzaring, J. u. A. Fangmeier (2016): Entwicklung und Erprobung eines Konzepts für ein Monitoring von für den Import zugelassenem transgenem Raps nach Richtlinie 2001/18/EG. - BfN-Skripten 430, 102 S., pdf-Datei (5,1 MB)

F+E Vorhaben: "Eignung des bundesweiten Vogelmonitorings für die Erfassung schädlicher Auswirkungen eines GVP-Anbaus auf die Biodiversität"

FKZ: 3511 89 0100

Laufzeit: 29.04.2011 - 30.11.2012

Das Vogelmonitoring stellt einen wichtigen Bestandteil der bundesweiten Beobachtung  von Natur und Landschaft dar. Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, die Leistungsfähigkeit des bundesweiten Vogelmonitorings für die Erfassung schädlicher Effekte von GVP auf das Schutzgut Biodiversität zu prüfen. Es wurde dabei methodische Ansätze der Datenauswertung sowie Erweiterungsmöglichkeiten des Vogelmonitorings erarbeitet.

Publikation: Sudfeldt, C. u. S. Trautmann (2015): Eignung des bundesweiten Vogelmonitorings für die Erfassung schädlicher Auswirkungen eines GVP-Anbaus auf die Biodiversität. - BfN-Skripten 416, 115 S., pdf-Datei (4 MB)

F+E Vorhaben „Nutzungsmöglichkeiten des Tagfalter-Monitoring Deutschland (TMD) und der Boden-Dauerbeobachtung der Länder für das GVO-Monitoring. Teilvorhaben I: Schmetterlingserfassungen“

FKZ: 3509 89 0100

Laufzeit: 11.11.10 - 10.12.2012

Tagfalter sind ein anerkanntes Schutzgut. Sie spielen in der Umweltrisikoprüfung von gentechnisch veränderten Pflanzen, insbesondere von Kulturpflanzen die ein schmetterlingsspezifisches Insektengift produzieren, eine wichtige Rolle. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, ein kosteneffizientes und praxistaugliches Konzept für Schmetterlingserfassungen zu entwickeln. Das vorliegende Konzept kann direkt im Rahmen des GVO-Monitorings umgesetzt werden.

Publikation: Lang, A., Bühler, C., Roth, T. u. M. Dolek (2014): Nutzungsmöglichkeiten des Tagfalter-Monitorings Deutschland (TMD) für das Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen. Fachliche Anforderungen an eine GVO-Monitoring von Tagfaltern. - BfN-Skripten 383, 96 S., pdf-Datei (2 MB)

F+E Vorhaben „Nutzungsmöglichkeiten des Tagfalter-Monitoring Deutschland (TMD) und der Boden-Dauerbeobachtung der Länder für das GVO-Monitoring. Teilvorhaben II: Boden-Dauerbeobachtung der Länder“ FKZ: 3509 89 0100

Laufzeit: 15.07.10 - 31.10.2012

Die Boden-Dauerbeobachtung der Länder ist eines von mehreren bundesweiten Umweltbeobachtungsprogrammen, die grundsätzlich auch für Fragestellungen des Monitorings der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen genutzt werden können. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Möglichkeiten und Grenzen einer Einbindung in das GVO-Monitoring zu prüfen und konkrete Erweiterungs- oder Anpassungsvorschläge zu entwickeln.

Publikation: Römbke, J., Jänsch, S., Roß-Nickoll, M u. A. Toschki: Nutzungsmöglichkeiten der Länder für das Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen. BfN-Skripten 369, 105 S., pdf-Datei (3,7 MB)

F+E-Vorhaben "Standardisierung naturschutzfachlicher Methoden des Artenmonitorings für das GVO-Monitoring"

FKZ: 3508 89 00300

Laufzeit: 15.08.2008 - 31.12.2010

Für ein effizientes und zielgerichtetes Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen nach Richtlinie 2001/18/EG ist die Anwendung einheitlicher und standardisierter Methoden, die eine überregionale und europaweite Auswertbarkeit und Vergleichbarkeit der Beobachtungsdaten gewährleisten, unerlässlich. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere im Bereich der Fauna ein hoher Bedarf an standardisierten Methoden besteht. Über ein Gutachten wurden für das GVO-Monitoring relevante und praktikable Artengruppen identifiziert. Ziel des Vorhabens war die Standardisierung geeigneter Erfassungsmethoden für Wildbienen, Amphibien und Bodenorganismen.

Abschlussbericht: Standardisierung naturschutzfachlicher Methoden des Arten-Monitorings für das GVO-Monitoring Entwicklung eines technischen Regelwerkes zur Standardisierung von Methoden, 2012.

F+E-Vorhaben „Standardisierung von Methoden für das GVO-Monitoring"

FKZ: 804 67 010

Laufzeit: 15.08.2004 – 31.05.2008

Für die Umsetzung des GVO-Monitorings werden neue Methoden entwickelt oder bereits vorhandene angepasst bzw. optimiert. Um eine hohe Qualität der Erhebungsmethoden zu gewährleisten sowie die Auswertbarkeit und Vergleichbarkeit der Daten sicherzustellen ist es notwendig, abgestimmte und standardisierte Verfahren für das Monitoring zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des Vorhabens wurde der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) damit beauftragt, geeignete Verfahren für ein Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen zu standardisieren. Die fachliche Erarbeitung der Richtlinien erfolgt in Fachausschüssen des VDI durch ehrenamtlich tätige Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Die VDI-Richtlinien durchlaufen ein komplexes Verabschiedungsverfahren um ein hohes Maß an Transparenz und eine intensive Beteiligung der Öffentlichkeit sicherzustellen.

Publikation: Seitz, H., Züghart; W., Finck, M., Beismann, H., Berhorn, F., Eikmann, T. (2010): Standardisierung von Methoden für ein Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen. BfN-Skripten 267. 137 S. (7 MB)
 

F+E-Vorhaben "Operationalisierung des Konzepts zu ökologischen Schäden durch GVO, Modul II"

FKZ: 808 81 004

Laufzeit: 15.08.2005 - 15.01.2007

Im ersten Modul dieses Vorhabens (FKZ 804 89 002) wurde eine Definition des Begriffs "ökologischer Schaden" erarbeitet, die insbesondere solche Schäden berücksichtigt, die durch GVO oder deren Verwendung im Freiland verursacht werden. Die Schadensdefinition gründet auf einem schutzgutbezogenen und wirkungsorientierten Ansatz. Weiterhin wurde ein Konzept zur Operationalisierung des Schadensbegriffs vorgestellt. Ziel dieses Vorhabens war es, aufbauend auf den Ergebnissen des ersten Moduls, ein naturschutzfachliches Bewertungsverfahren für "ökologische Schäden" zu entwickeln, die durch GVO oder deren Verwendung im Freiland verursacht werden können. Hierzu wurden konkrete Bewertungsschemata und Handlungsempfehlungen ausgearbeitet, die eine standardisierte, nachvollziehbare, fachlich gesicherte und im Verwaltungshandeln praktikable Anwendung erlauben.

Publikationen:

Kowarik, I., Heink, U., Barz, R. 2006: "Ökologische Schäden" in Folge der Ausbringung gentechnisch veränderter Organismen im Freiland - Entwicklung einer Begriffsdefinition und eines Konzeptes zur Operationalisierung. BfN-Skripten 166. 173 S. (1,9 MB)

Kowarik, I., Bartz, R., Heink, U. (2008): Bewertung "ökologischer Schäden" infolge des Anbaus gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft. Naturschutz und Biologische Vielfalt 56, 248 S. + CD-ROM.


F+E-Vorhaben "Systemanalyse und Ausgestaltung eines Informationssystems zum Monitoring von GVO (ISMO)"

FKZ: 804 67 030

Laufzeit: 01.11.2004 - 30.06.2006

Ergebnisse aus dem GVO-Monitoring müssen regelmäßig bewertet werden um bei möglichen Auswirkungen entsprechend reagieren zu können. Dazu ist ein Informationssystem zur Strukturierung und Analyse von Daten aus dem Monitoring (ISMO) der GVO nötig. Ziel des Vorhabens war es, ein ISMO konzeptionell vorzubereiten und Vorschläge für dessen Realisierung zu erarbeiten. Dabei wurden folgende Fragen bearbeitet: Technische und fachliche Anforderungen an das Informationssystem (z.B. Aufbereitung und Haltung der Daten, Anknüpfungspunkte zu bestehenden Datenbanken), juristische und organisatorische Aspekte, voraussichtlich benötigter Finanz- und Personalbedarf. Ergebnis des Vorhabens ist ein Fachkonzept sowie ein DV (Datenverarbeitung)-Grobkonzept für das ISMO.

Publikation: Reuter, H., Verhoeven, R., Middelhof, U., Breckling, B. 2006: Information system for the monitoring of genetically modified organisms (GMO) - ISMO -. J. Verbrauchersch. Lebensm. 1, Suppl. 1: 89-91.


F+E-Vorhaben "Biotische Wirkungsakkumulatoren und Erhebungsmethoden für ein GVO-Monitoring (Phase II)"

FKZ: 804 89 001

Laufzeit: 22.11.2004 - 15.11.2005

Das Vorhaben diente dazu, die Ergebnisse des Vorläufervorhabens (Phase I, FKZ 802 85 020) in einer Pilotstudie umzusetzen und damit die vorliegende Konzeption und Methodik des GVO-Monitorings an den realen Gegebenheiten zu justieren. Dies sollte Anlaufschwierigkeiten bei der Einrichtung eines GVO-Monitorings vermeiden helfen. Das Vorhaben zeigt funktionell-mechanistische Zusammenhänge im Ökosystem durch die Verknüpfung verschiedener Erfassungsparameter in Verbindung mit bestimmten Einwirkungen durch GVO auf. Als faunistische Indikatoren wurden die Waldmaus (Apodemus sylvaticus), die beiden Rüsselkäfer Ceutorhynchus napi und C. assimilis, der Kleine Perlmuttfalter (Issoria lathonia) sowie die Tagfalterfauna methodisch getestet und ausgewertet.


F+E-Vorhaben "Erarbeitung eines mehrjährigen Forschungsprogramms zu naturschutzfachlichen Fragestellungen bei einem ersten Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen am Beispiel von herbizid- und insektenresistentem Mais"

FKZ: 804 89 003

Laufzeit: 01.10.2004 - 15.03.2005

Das Vorhaben hatte zur Aufgabe, ein naturschutzfachlich ausgerichtetes Forschungsprogramm zu konzipieren, das sich auf einen mehrjährigen, großflächigen Anbau transgener insekten- und herbizidresistenter Maissorten bezieht und Auswirkungen des Anbaus solcher Maissorten auf die biologische Vielfalt (insbesondere auf Nichtzielorganismen) sowie nach dem Verbleib der Transgene und der Bt-Toxine in der Umwelt untersucht. Das Forschungskonzept orientierte sich methodisch am Ansatz der in England durchgeführten Farm Scale Evaluations.

Publikation: Werner, A., Stachow, U., Becker, R., Glemnitz, M., Wurbs, A., Vidal, S., Tebbe, C., Schmidt, K. 2005: Konzept für ein mehrjähriges Forschungsprogramm zu naturschutzfachlichen Fragestellungen beim Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen am Beispiel von herbizid- und insektenresistentem Mais. Abschlussbericht zum UFOPLAN-Vorhaben FKZ 804 89 003. (pdf-file, 6,3 MB)


F+E Modellprojekt Bayern I: "Monitoring möglicher Auswirkungen von gen-technisch verändertem herbizidtoleranten Raps auf die einheimische Flora"

FKZ: 200 89 412/01

Ziel des Vorhabens war es Methoden zu entwickeln und zu erproben, die im Rahmen des GVO-Monitoring mögliche Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch verändertem HR-Raps auf die einheimische Flora zu ermitteln.

Dazu wurden anhand eines repräsentativen Landschaftsausschnittes in der Region Kehlheim einkreuzungsrelevante Kreuzblütlerarten kartiert und die Schwankungsbreiten in ihrem Auftreten dargestellt. Es wurden Nachweismethoden für Fremdgene in Blattproben der Kreuzblütlerarten und in Honig erprobt.

Publikation: Theenhaus, A., Zeitler, R., Brackel, W. von, Botsch, H. J., Baumeister, W. u. L. Peichl (2202): Langzeitmonitoring möglicher Auswirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen auf Pflanzengesellschaften - Konzeptentwicklung am Beispiel von Raps (Brassica napus)- Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung 14: 229-236.


F+E Modellprojekt Bayern II: "Entwicklung eines Konzeptes für die Untersuchung des Einflusses von GVP auf die Zusammensetzung der Pflanzengemeinschaft in Nichtzielökosystemen"

FKZ: 201 67430-3/1

Ziel dieses Modellprojektes war die Entwicklung eines Konzeptes für die Untersuchung des Einflusses von GVP auf die Zusammensetzung von Pflanzengemeinschaften. Dazu wurden Methoden für die Anlage von Dauerbeobachtungsflächen für Pflanzensoziologische Aufnahmen unter Berücksichtigung der Erfassung prägender Bodenparameter erprobt.


F+E Modellprojekt Bayern III: "Prüfung der Raumrepräsentativität von Pollensammlern für ein Langzeitmonitoring von gentechnisch veränderten Pflanzen"

FKZ: 201 67430-3/3

Ziel des Vorhabens war die Prüfung der Raumrepräsentativität von technischen Pollensammlern für ein GVP-Monitoring. Innerhalb eines 256 km² großen Gebietes wurde der Expositionsgrad transgener und nicht-transgener luftgetragener Raps- und Mais-Pollen für den landwirtschaftlich genutzten Raum repräsentativ zu erfassen. Im Vordergrund stand die Umsetzbarkeit eines raumrepräsentativen Pollen-Monitorings. Es wurde bestimmt, wie viele Pollensammelgeräte benötigt werden, um die Exposition eines bestimmten Landschaftsausschnittes mit den Zielpollen Raps und Mais repräsentativ zu erfassen.Unter Anwendung meteorologischer Ausbreitungsmodelle und geostatistischer Verfahren wurde die Aufstellung der Sammler erprobt und optimiert.

Publikation: KUHLMANN, M.; BEISMANN, H.: Raumrepräsentativität technischer Pollensammlern für ein Monitoring von transgenen Pollen auf regionaler Ebene. Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 64 (2004) Nr. 1/2, S. 7-12, pdf-Datei

KUHLMANN, M.; BEISMANN, H.: Raumrepräsentativität technischer Pollensammler für ein Langzeitmonitoring von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP). BfN-Skripten 169, Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg: 201 S. + Anhänge. BfN-Skripten 169 pdf-Datei (6,5 MB)


F+E Modellprojekt Niedersachsen: "Untersuchungen zur Verbreitung und Anreicherung von Transgensequenzen in der Umwelt über Auskreuzung und Bodeneintrag am Beispiel von HR-Raps"

FKZ: 200 89 412/03

Zur Methodenentwicklung und -erprobung wurden in diesem F+E die Verbreitung und Anreicherung von Transgensequenzen in der Umwelt über Auskreuzung und Bodeneintrag am Beispiel von HR-Raps untersucht. Potenzielle Zielarten bzw. Kreuzungspartner wurden kartiert und die Erfassung der Auskreuzung in verwandte Wildarten erprobt. Weiter wurden Methoden zum Nachweis transgener DNA im Boden und zur Analyse der mikrobiellen Diversität im Boden evaluiert.


F+E Modellprojekt Brandenburg: "Evaluierung von Kriterien für das Monitoring transgener Kartoffelpflanzen mit Änderungen im Grundstoffwechsel"

FKZ: 200 89 412/05

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurde für das Monitoring transgener Kartoffeln die Schwankungsbreite ökologischer Parameter erhoben. Schwerpunkt war dabei die Untersuchung der boden- und pflanzenassoziierten Mikroflora und der Begleitfauna und -flora. Besondere Beachtung verdienen die Daten zum Überdauerungs- und Durchwuchspotenzial der Kartoffel.

Publikation: Becker, R., Malt, S., Platen, R., Ulrich, A. (2005): Evaluierung von Kriterien für das Monitoring transgener Kartoffelpflanzen mit Änderungen im Grundstoffwechsel. BfN-Skripten 130, Bundesamt für Naturschutz, Bonn-Bad Godesberg: 78 S.

Abschlussbericht, pdf-Datei


F+E Modellprojekt Hessen: "Wirkungen von Ernterückständen transgener Pflanzen auf die mikrobielle C- und N-Transformation in landwirtschaftlich genutzten Böden am Beispiel von Bt-Mais"

FKZ: 201 67430-3/2

Ziel des Forschungsvorhabens war die Untersuchung der Wirkung von Ernterückständen transgener Bt- Maispflanzen auf die mikrobielle C- und N-Transformation in landwirtschaftlich genutzten Böden. Die Durchführung der Untersuchungen erfolgte mit Freilandmikrokosmen die hinsichtlich der Abschätzung von Effekten der Zersetzung von Ernterückständen gentechnisch veränderter Bt-Maispflanzen auf Bodenprozesse erprobt wurden.


F+E Modellprojekt Nordrhein-Westfalen: "Monitoring von herbizidresistentem Raps in NRW"

FKZ: 200 89 412/02

Gegenstand des Projektes war die Evaluierung und Weiterentwicklung von Monitoring-Konzepten zum Umweltverhalten von Raps. Eine Problematik beim Ausbringen von Raps (Brassica napus) in die Umwelt ist die Einkreuzung ggf. technisch veränderter Erb-Sequenzen in potenzielle Kreuzungspartner aus der Familie der Brassicaceen.

Im Rahmen des Projektes wurden daher Untersuchungen zu Vorkommen und Verbreitung (Durchwuchs, Überdauerung, Verwilderung) von Raps, Kreuzungspartnern und Hybriden durchgeführt. Neben der Ermittlung des floristischen Status und der Vergesellschaftung von Raps wurde das phänologische Verhalten (Blühfenster) vieler Brassicaceen dargestellt.

Publikation: Haeupler, H., Loos, G. H., Sarazin, A. & Surkus, B. (2004): Geobotanische Untersuchungen zum Vergleich von gentechnisch verändertem und "konventionellem" Raps. - Floristische Rundbriefe Beiheft 7: 3-17 (+ 92 pp. Anhänge). Bochum.


F+E Modellprojekt Bremen: "GVO-Pollenmonitoring - Technische und biologische Pollenakkumulatoren und PCR-Screening für ein Monitoring von gentechnisch veränderten Organismen"

Ziel des Vorhabens war die Entwicklung eines standardisierbaren Monitoring-Verfahrens auf der Basis von technischen und biologischen Pollenakkumulatoren.

Es erfolgte eine Validierung von Methoden für biologische und technische Pollensammler und die Feststellung von Nachweisgrenzen, Sensitivität, Reproduzierbarkeit und Fallzahlen. PCR-Verfahren zum Nachweis von GVP-Konstrukten in Pollen wurden weiterentwickelt.

Abschlussbericht, pdf-Datei

Kurzfassung, pdf-Datei


F+E Vorhaben "Analyse des Vorschlags der Ad hoc-AG hinsichtlich der Anforderungen an ein GVO-Monitoring"

FKZ: 804 89 004

Inhalt der Studie war die Prüfung, inwieweit Teile eines GVO-Monitoring im Rahmen der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS) übernommen werden können. Im Ergebnis zeigt sich, dass einige Prüfpunkte des GVO-Monitoring durch die ÖFS abgedeckt werden können, weil ein zentrales Schutzziel "Erhalt der Biodiversität" für ÖFS und GVO-Monitoring gleichermaßen relevant ist. Defizite bestehen z. B. hinsichtlich der Wirkungen von Komplementärherbiziden und der von GVO produzierten Toxine. Die zu erhebenden biotischen Parameter liefern potenziell aussagekräftige Daten für beide Beobachtungssysteme im Sinne eines allgemeinen Biodiversitätsmonitoring.

Publikation: Middelhoff, U., Hildebrandt, J., Breckling, B. (2006): Die Ökologische Flächenstichprobe als Instrument eines GVO-Monitoring, BfN-Skripten 172, 2006. (1 MB)


F+E Vorhaben "Konzeptionelle Entwicklung eines Monitoring von Umweltwirkungen transgener Kulturpflanzen"

FKZ: 299 89 406

Zentrale Aufgabe war die Entwicklung eines methodischen Instrumentariums, anhand dessen ökologische Folgewirkungen gentechnisch veränderter Kulturpflanzen erkannt und dokumentiert werden können. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten und Grenzen der Einbindung des Monitoring in besehende Programme der Umweltüberwachung des Bundes und der Länder evaluiert.

Kurzfassung pdf-Datei

Band 1, pdf-Datei 3,6MB

Band 2, pdf-Datei 20,9MB


F+E -Vorhaben "Biotische Wirkungsakkumulatoren Phase I"

FKZ: 802 85 020

Ziel der gesetzlich vorgeschriebenen Überwachung bei Inverkehrbringen transgener Organismen (GVO) ist es, direkte und indirekte Effekte auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu erkennen und zu bewerten. Im Zusammenhang mit dem Anbau von GVP stehen aus naturschutzfachlicher Sicht potenzielle Effekte auf die biologische Vielfalt im Zentrum des sog. GVO-Monitorings. Das Monitoring soll in der Umweltvertäglichkeitsprüfung erstellten Hypothesen im Sinne der Vorsorge überprüfen sowie nicht vorhersehbare Effekte ermitteln. Darin enthalten ist eine Frühwarnfunktion, die erlaubt, unerwünschte Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und abzuwenden. Ob diese Zielvorgaben erfüllt werden können, hängt maßgeblich von der Auswahl geeigneter Indikatoren und Messparameter ab. In einem Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes (UBA) war für vier Modell-GVO (HR-Raps, Bt-Mais, stärkeveränderte Kartoffel und virusresistente Zuckerrübe) ein Katalog von Indikatoren und Untersuchungsparametern erarbeitet worden. Die oberirdisch lebende Makro- und Mesofauna aus diesem Katalog wurde hinsichtlich der ökologischen Eigenschaften charakterisiert und hinsichtlich ihres Indikationspotenzials bewertet, ergänzt und nach Prioritäten auf ein Set von faunistischen Indikatoren mit hoher Relevanz für ein GVO-Monitoring reduziert.

Laufzeit: 04.11.2002 - 31.01.2005

Publikation: Meier, M.S.; Hilbeck, A. (2005): Faunistische Indikatoren für das Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Naturschutz und Biologische Vielfalt 29: 137 S.


Letzte Änderung: 09.07.2014

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