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Bundesamt für Naturschutz

Hyla arborea - Laubfrosch

Geschützt nach
Anhang IV FFH-Richtlinie
EU-Code
1203
Artengruppierung
Amphibien
Synonyme
Grünrock, Laubkleber, Wetterfrosch, Baumfrosch, Heckenfrosch
Status Rote Liste Deutschland
(Kühnel et al. 2009): 3 (Gefährdet)
Status Rote Liste Europa
(Temple & Cox 2009): LC (Nicht gefährdet)

Beschreibung

König der Frösche

Der lackgrüne Laubfrosch ist den meisten Menschen als Froschkönig aus den Grimm`schen Märchen oder als Wetterfrosch bestens bekannt. In freier Natur gesehen haben ihn aber wohl die Wenigsten! Das liegt unter anderem an seiner verborgenen Lebensweise: Als guter Kletterer hält er sich gerne in Gebüschen und Bäumen auf, wo er durch seine grüne Farbe bestens getarnt ist. Seine von April bis Juni vorgetragenen lautstarken Konzerte sind zwar unüberhörbar, erfolgen aber im Schutz der Dunkelheit.
Dass der Laubfrosch von den meisten Mitbürgern noch nie gesehen wurde, hat aber noch einen zweiten Grund: Die einstmals weit verbreitete Art ist heute in vielen Regionen Deutschlands selten geworden oder verschwunden, weil ihre Lebensraumansprüche in der modernen Kulturlandschaft selten erfüllt werden.

Lebensraum

Der Laubfrosch besiedelt bevorzugt vielfältig strukturierte Landschaften mit hohem Grundwasserspiegel und einem reichhaltigen Angebot geeigneter Laichgewässer. Diese sind idealerweise fischfrei, auf jeden Fall gut besonnt und weisen möglichst große Flachwasserzonen auf.

Fortpflanzung/Biologie

Ökologie der Art

Der Laubfrosch besiedelt bevorzugt wärmebegünstigte, reich gegliederte Landschaften mit hohem Grundwasserspiegel und einem guten Angebot geeigneter Larvalgewässer. Als Larvalgewässer dienen dem Laubfrosch fischfreie, flache, pflanzenreiche und voll besonnte Stillgewässer mit offenen Wasserflächen, die sich dadurch schnell erwärmen. Nur dann werden die für eine optimale Larvenentwicklung erforderlichen hohen Wassertemperaturen erreicht. Zu den am häufigsten genutzten Gewässern zählen Viehtränken, Tümpel, Weiher, Teiche und Altwässer. Aber auch nur zeitweilig wasserführende Kleingewässer in Abbaugebieten werden gerne angenommen (Grosse & Günther 1996, Sy 2004).

Als Sommerlebensraum bevorzugt der Laubfrosch windgeschützte Flächen mit hoher Luftfeuchtigkeit, breitblättrigen und besonnten Sitzwarten sowie einem guten Nahrungsangebot (Insekten und andere Gliedertiere): Beispiele sind Hecken, Brombeergebüsche, Waldränder oder Feuchtbrachen. Die Winterquartiere liegen mehrheitlich in Laubmischwäldern oder Feldgehölzen, wo die Laubfrösche frostfreie Hohlräume unter Wurzeln, Holz oder Steinen o.ä. aufsuchen (Grosse & Günther 1996). Für die Nutzung des Winterquartiers sind Erreichbarkeit und räumliche Nähe zu Laichgewässer und Sommerlebensraum entscheidend.

Der Laubfrosch besitzt eine geringe Lebenserwartung (ca. 3 bis 6 Jahre) – eine jährlich erfolgreiche Fortpflanzung ist deshalb für den Erhalt der Vorkommen entscheidend. Während Weibchen die Geschlechtsreife zumeist nach der zweiten Überwinterung erreichen, können die Männchen bei günstigen Bedingungen schon ein Jahr früher geschlechtsreif werden. 

Beschreibung des Lebenszyklus im Zusammenhang mit Landnutzungsaktivitäten

Abhängig von den klimatischen Bedingungen erstreckt sich die Fortpflanzungszeit des Laubfrosches von April bis Juni (ggf. Juli). Unter günstigen Bedingungen (Feuchtigkeit, Temperaturen um 10°C) wandern Laubfrösche auch schon ab Ende Februar vom Winterquartier zu den Laichgewässern. Diese Wanderung fällt in den Zeitraum der Frühjahrsbestellung der Äcker und der Pflegearbeiten im Grünland (Schleppen, Düngen). 

Nach der Paarung legt das Weibchen zwischen 2-10 Laichballen mit durchschnittlich 25 Eiern meist an Pflanzenteile ab. Die Entwicklungsdauer der Larven ist abhängig von der Wassertemperatur, dem Nahrungsangebot und der Kaulquappendichte. Sie schwankt dementsprechend zwischen 50 und 70 Tagen, so dass die ersten Jungfrösche ab Mitte/Ende Juni an Land gehen können. Die Mehrzahl der Jungfrösche geht im Juli/August zum Landleben über (Nöllert & Nöllert 1992, Grosse & Günther 1996). 

Nach der Fortpflanzungsperiode suchen die ausgewachsenen Frösche die Sommerlebensräume auf, die erst Ende Oktober/Anfang November in Richtung der Winterquartiere verlassen werden. Da sowohl Jungtiere als auch Erwachsene gerne blütenreiche Pflanzenbestände, Säume und Raine als Sonnplatz und zur Nahrungsaufnahme nutzen, kann es im Rahmen der landwirtschaftlichen Tätigkeiten (zweite oder dritte Mahd, Mulchen von Brachen, Säumen und Rainen) zu Beeinträchtigungen der Tiere kommen. Die winterliche Ruhephase fällt in den Zeitraum, in dem Forst- und Landschaftspflegebetriebe die Holzernte bzw. Gehölzpflege durchführen.

Lokale Population

Abgrenzung der lokalen Population

Generell gilt der Laubfrosch als vergleichsweise wanderfreudig. Insbesondere die Jungtiere sind in der Lage, neu geschaffene Gewässer schnell zu besiedeln. Wandernde Laubfrösche können dabei Strecken von mehreren Kilometern zurücklegen. Clausnitzer & Berninghausen (1991) berichten von mehr als 10 km, die in 2-3 Jahren überbrückt wurden. Die zurückgelegten Entfernungen bei den saisonalen Wanderungen zwischen den verschiedenen Teillebensräumen Laichgewässer, Sommerlebensraum und Winterquartier liegen dagegen in der Regel im Bereich von wenigen 100 m. Allerdings können Sommerlebensräume im Extremfall auch bis zu 3 km entfernt liegen (Fog 1993).

Bei der Abgrenzung der lokalen Population ist zu beachten, dass langfristig überlebensfähige Vorkommen aus mehreren Teilpopulationen bestehen, die räumlich voneinander getrennt sind und einer unterschiedlichen Entwicklungsdynamik unterliegen. Kennzeichnend für diese strukturierten Populationen ist, dass lokale kleinräumige Aussterbeereignisse immer wieder erfolgen können und langfristig durch Wiederbesiedlung mittels Einwanderung von Tieren benachbarter Vorkommen (Rekolonisierung) ausgeglichen werden. Dabei kommt auch den aktuell unbesiedelten, aber prinzipiell geeigneten Lebensräumen eine wichtige Rolle zu. Entscheidend ist, dass der Populationsverbund als Ganzes überlebensfähig ist.

Liegt der Gewässerverbund einer intakten lokalen Population (bestehend aus mehreren Teilpopulationen) mehr als 2.000 m vom nächsten Vorkommen entfernt, ist nach Expertenmeinung von einer schlechten Vernetzung und somit von getrennten lokalen Populationen auszugehen. Sind Barrieren, wie etwa verkehrsreiche Straßen vorhanden, ist dieser Richtwert nach unten zu korrigieren.

Gefährdung

Gefährdungsursachen

Der Laubfrosch ist hauptsächlich durch die Veränderung und Zerstörung seiner Lebensräume und die Verinselung der Vorkommen gefährdet. 

Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft

Folgende Maßnahmen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft können sich negativ auf Vorkommen des Laubfroschs auswirken:

  • Direkte Zerstörung der Laichgewässer und Landlebensräume durch wasserbauliche Maßnahmen (Grundwasserabsenkung), Melioration (Verbesserung der Bodeneigenschaften zur landwirtschaftlichen Nutzung, z.B. durch Entwässerung von Feuchtgebieten) und Umwandlung von Grünland in Ackerland 
  • Verlust geeigneter Laichplätze durch:
    • Verlandung, Verbuschung, Verschattung – wird durch Nährstoffanreicherung im Gewässer beschleunigt (Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft)
    • Fischbesatz/Angelnutzung bzw. Fischzucht 
    • veränderte Bewirtschaftung in Teichlandschaften: hier besteht eine Bindung des Laubfroschs an K1-Aufzuchtteiche für Karpfen. Aufgrund des Wegfalls von EU- bzw. Landes-Förderung aktuell vermehrte Aufgabe der Fischbrutproduktion (z.B. in der Lausitz) 
  • Verlust vielfältig gegliederter Landschaften (dort können selbst Laichgewässer in Äckern genutzt werden)
  • Flächendeckende Nutzung der Landlebensräume: Verlust von vertikalen Lebensraumelementen (Sitzwarten), Sonderstrukturen (Brombeergebüsche, Steinhaufen etc.), unzureichendes Nahrungsangebot für die Frösche
  • Höherer Nutzungsdruck im Winterquartier – Feldgehölze, Hecken, Wald (Sammlung von Totholz, Ganz-Baum-Nutzung inkl. Stubben mit schweren Maschinen etc.)
  • Beeinträchtigung durch Spritzmittel und Mineraldünger: direkt bei der Anwanderung, indirekt im Gewässer
  • Zunahme des Maisanbaus zur Biomasseproduktion; im Gewässerumfeld ist Mais ein artspezifischer Sommerlebensraum, insbesondere von Jungtieren, die dort durch Spritzmittel indirekt und vermutlich auch durch die Ernte direkt gefährdet sind 
  • Distelmahd auf Brachflächen, beliebter Aufenthaltsort der Jungtiere

Sonstige

  • Nicht angepasste Folgenutzung von Abbaustellen (z.B. Verfüllung)
  • Zunehmende Zerschneidung der Landschaft und damit räumliche Trennung von Teilpopulationen (eingeschränkter Genaustausch, geringe Ausbreitungschancen)
  • Errichtung von Verkehrswegen und Baugebieten: kein Schutz durch stationäre Amphibienschutzanlagen an Straßen möglich
  • Verlust dynamischer Auenlandschaften (Sommerdeichsystem, Eintiefung der Flusssohle)
  • Als Spätlaicher durch Grundwasserabsenkungen, verändertes wasserbauliches Regime an größeren Flüssen (z.B. Rhein) und Landschaftsentwässerung mit schneller Abführung der Winterniederschläge über Drainagen und Gräben stark betroffen
  • Gefahr des zu frühen Austrocknens der Laichgewässer infolge der zunehmenden Frühjahrs- und Sommertrockenheit als Folge des Klimawandels
  • Nicht angepasstes Wassermanagement in Poldern
  • Jagd: Kirrungen (Wildfütterungen) an Gewässern, Nährstoffanreicherung und Anlockung von Fressfeinden
  • Entnahme, Verfrachtung, Aussetzung von Tieren (beinhaltet auch sog. Wiederansiedlungen, die fachlich nicht fundiert sind und wissenschaftlich nicht begleitet werden) – Einschleppung von Krankheiten, Verlust genetischer Eigenständigkeit

Erhaltungsmaßnahmen

Handlungsempfehlungen zur Erhaltung der lokalen Population des Laubfroschs

Nutzungsbedingte Beeinträchtigungen des Laubfroschs gehen vor allem von der Landwirtschaft aus. Darüber hinaus besitzt die im Verlauf des natürlichen Entwicklungsgangs erfolgende schnelle Verlandung der häufig kleineren Larvalgewässer ein hohes Gefährdungspotenzial. Um Beeinträchtigungen durch Bewirtschaftung zu verhindern bzw. zu minimieren, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

Landwirtschaft

  • Umwandlung/Rückführung von Äckern in Grünland im Gewässerumfeld
  • Keine mineralische Düngung (mit Kalkammonsalpeter, Kali-Phosphor) während der Frühjahrswanderung
  • Schaffung von Pufferzonen (mind. 10 m, besser 50 m) um die Laichgewässer auf Ackerflächen
  • Erhaltung bzw. Förderung von Ackernassstellen und anderen Sonderstrukturen im Gewässerumfeld (z.B. Lesesteinhaufen)
  • Förderung von (Klein-)Gehölzelementen (Hecken, Gebüsche, Feldgehölze, Waldmäntel mit breiten Saumstreifen), Brachen und Hochstaudenfluren, da besonders in gewässerreichen Agrarlandschaften deren Dichte die Besiedlung durch den Laubfrosch bestimmt
  • Beweidung mit geringer Besatzdichte, geringer bzw. keine Düngung und ohne Spritzmitteleinsatz als Maßnahme zum Erhalt der Laichgewässer günstig; Ganzjahresbeweidung mit 0,3-0,5 Großvieheinheiten/ha/a (GVE); Richtwert von 60-70 m Uferlinie pro GVE, um zu große Trittschäden im Uferbereich zu vermeiden (ggf. teilweise Auszäunung des Gewässers oder kurze einmalige „Intensivbeweidung“ des eingezäunten Bereichs im Spätsommer, wenn die Jungfrösche die Uferbereiche verlassen haben). Koteintrag ins Gewässer bei Beweidung mit geringer Besatzdichte kein Problem, sondern eher förderlich. Generell wird Beweidung im Vergleich zur Mahd als günstiger eingestuft
  • Im Sommerlebensraum extensive Wiesennutzung, max. 2-schürig, am besten mit Staffel- oder Inselmahd; Mahd mit Mähbalken in 10 cm Höhe

Forstwirtschaft

  • Forstliche Nutzung von Ufergehölzen an bzw. im Umfeld von Gewässern, z.B. in Erlenbrüchen, zur Freistellung von vorhandenen und potenziellen Laichgewässern
  • Keine schweren Erntegeräte im Gewässerumfeld und in Feucht-/Nasswäldern
  • Erhaltung bzw. Förderung von breiten Waldmänteln (blütenreiche Säume, brombeerreiche Hecken) und Sonderstrukturen (Feldgehölze, Nassstellen, Baumstubben, Steinhaufen etc.) als Sommerlebensraum bzw. Winterquartier

Fischereiwirtschaft

  • Förderung der Jungfischproduktion in der Karpfenzucht; sonst schließen sich Fischzucht und Laubfrosch weitgehend aus (kein Fischbesatz in Laubfrosch-Laichgewässern)

Sonstige Maßnahmen

  • In aktiven Abgrabungen ständige Bereitstellung neuer Gewässer, nach Nutzungseinstellung Gehölzkontrolle (ausreichende Besonnung!) und Pflege der Laichgewässer
  • Neuanlage von Gewässerkomplexen mit unterschiedlich großen Einzelgewässern bei unterschiedlicher Wasserführung (Nebeneinander von ständig wasserführenden und zeitweise austrocknenden Gewässern – regelmäßiges Austrocknen von Gewässern ist günstig für die Bestandsentwicklung, da Fressfeinde – Fische, Libellen etc. – reduziert werden). Entfernung zwischen den Einzelgewässern max. 200 m, besser 100 m und weniger
  • Erhaltung des natürlichen Auenreliefs sowie Förderung der Gewässerdynamik 
  • Erhaltung bzw. Wiederherstellung eines hohen Grundwasserspiegels im Umfeld der Laichgewässer (keine Beeinträchtigung durch bodenverbessernde Maßnahmen)
  • Bei Bedarf Pflege der Laichgewässer: Entschlammung im Herbst/Frühwinter sowie Gehölzkontrolle (Besonnung); ggf. nachhaltiges Entfernen von Fischen.

Erhaltungszustand

  • Atlantische Region: ungünstig - unzureichend
  • Kontinentale Region: ungünstig - unzureichend
  • Alpine Region: ungünstig - schlecht

Programme und Projekte

Finanzierungsinstrumente für Maßnahmen und Umsetzung von Managementplänen

  • Internetseite des BfN zu Finanzierungsoptionen von Maßnahmen im Rahmen der FFH- und Vogelschutzrichtlinie
  • Finanzierungsinstrument der EU zur Förderung von Umwelt- und Naturschutz-Projekten in Europa, LIFE+
  • Überblick über Agrarumweltmaßnahmen in Deutschland

Projekte im Internet

  • NABU-Artenhilfs- und Kleingewässerschutzprojekt "Ein König sucht sein Reich" (Niedersachsen) mit umfangreichen Informationen zur Ökologie sowie zum konkreten Schutz des Laubfrosches (Gewässerpflege, LIFE-Projekt "AmphiKult"). 
  • NABU-Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik Niedersachsen (2009): "Ein König sucht sein Reich".
  • Artenschutzprojekt für den Laubfrosch "Ein König sucht sein Reich" (NRW) mit umfangreichen Informationen zur Ökologie sowie zum konkreten Schutz des Laubfrosches (Gewässerpflege). Weiterhin Wissenswertes zum Thema "Froschkönig und Kultur" oder zur Tourismus-Förderung (u.a. Froschkonzerte mit klassischer Musik).
  • Aktionsplan für den Laubfrosch in Baden-Württemberg (111-Arten-Korb), der neben einem Artensteckbrief und allgemeinen Schutzhinweisen auch Verweise auf mehrere bereits umgesetzte Schutzprojekte enthält (z.B. Pflegemaßnahmen am Schmiechener See, Tümpelneuanlagen in Buchen-Hainstadt-Walldürn).
  • Artenschutzkampagne "Bayerns UrEinwohner" der bayerischen Landschaftspflegeverbände mit den interessanten Aktionen "Ein Froschkonzert für Artenschutz" (ein Natur-Spaßmacher-Mitmach-Kinderlied, s."Was dümpelt im Tümpel?", "LPV-Kindersafari - Im Reich des Froschkönigs" u.v.m.) www.bayerns-ureinwohner.de
  • Schutzprojekt der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld für Laubfrosch und Steinkauz - Förderung einer artenreichen Kulturlandschaft (NRW). Dokumentation der Maßnahmenumsetzung mit Gewässerneuanlagen und -pflege sowie Umweltbildungsangeboten.
  • Schutzprojekt des NABU Eutin mit Informationen über das Laubfroschland Ostholstein (Schleswig-Holstein) mit zahlreichen Gewässerneuanlagen. Außerdem erfolgte auch eine Wiederansiedlung. 
  • Wiederansiedlung von Laubfröschen (Hyla arborea) in der Steinhuder Meer-Niederung. Projekt- und Erfahrungsbericht einer erfolgreichen Wiederansiedlung.
  • Artenschutzprogramm für Amphibien in Brandenburg. Es wird aufgezeigt, wie mit den Instrumenten des modernen Naturschutzes einschließlich der agrarpolitischen Förder- und Steuerungsmöglichkeiten eine gesunde landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft als Lebensraum für die Amphibien erhalten oder wieder hergestellt werden kann.

Autoren

Kontaktinformationen für weitere Auskünfte und Hilfestellungen

Für weitere Hinweise zur Art und Hilfestellungen für die Bewirtschaftung der Lebensräume wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Naturschutzbehörde in Ihrer Region.

Experten

Arno Geiger
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
Leibnizstr. 10
45659 Recklinghausen

Norbert Schneeweiß
Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV)
Naturschutzstation Rhinluch
Nauener Str. 68
16833 Linum

Dr. Burkhard Beinlich
Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V.
Zur Specke 4
34434 Borgentreich

Wolf-Rüdiger Große
Zentralmagazin Naturwissenschaftliche Sammlungen /
Zoologische Sammlung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Domplatz 4
06099 Halle (Saale)

Autoren

Benjamin T. Hill, Burkhard Beinlich, Manuela Siewers

Unter Mitarbeit von

Thomas Bobbe, Holger Buschmann, Christian Chmela, Martin Dieterich, Hauke Drews, Arno Geiger, Dieter Glandt, Wolf-Rüdiger Große, Kurt Grossenbacher, Andreas Kronshage, Alexander Kupfer, Hubert Laufer, Uwe Manzke, Martin Schlüpmann, Norbert Schneeweiß, Matthias Simon, Karola Gießelmann, Burkhard Thiesmeier, Heiko Uthleb

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