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Bundesamt für Naturschutz

Elbtal zwischen Magdeburg und Hamburg

Bundesland
Brandenburg
Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Landkreis / Kreisfreie Stadt
Börde, Jerichower Land, Stendal, Prignitz, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Ludwigslust-Parchim, Herzogtum Lauenburg, Harburg, Freie Hansestadt Hamburg
Landschafts-ID
168
Naturraum
Märkische Elbtalniederung, Perleberger Heide, Untere Mittelelbe-Niederung, Südwestmecklenburgische Niederungen (mit Sanderflächen und Lehmplatten), Stader Elbmarschen

Wertgebende Merkmale (Vielfalt, Eigenart und Schönheit)

Flusslandschaft der Elbe zwischen Magdeburg und Hamburg, in weiten Teilen typische Auenlandschaft mit einer Vielzahl von Altwässern sowie begleitenden sandigen Urstromtalterrassen und Flusstaldünen, Deichen und Retentionsflächen, teilweise weiträumig offen, teilweise durch Baumreihen, Hecken und markante Feldgehölze strukturiert; überwiegend extensiv genutzte Wiesen; Binnendünen (beispielsweise die bis zu 30 m hohen und aussichtsreichen Sanddünen bei Klein Schmölen), Lübtheener Heiden mit offenen Sandflächen und Wanderdünen (ehemaliger Truppenübungsplatz), Naturschutzgroßprojekte „Gartow-Höhbeck“ und „Lenzener Elbtalaue“ (Deichrückverlegung), Nationale Naturerbefläche der DBU „Ringfurther Elbauen“, historische Elemente wie etwa Wurten und Wölbäcker (insbesondere im Bereich der Niederungslandschaft bei Hitzacker), gut erhaltene Flur- und Siedlungsformen in der Marschhufenlandschaft von Radegast und Hitbergen oder in der Lenzer Wische (u. a. mit niederdeutschen Hallenhäusern und einer Vielzahl erlebbarer Bodendenkmale wie Turmhügel und Hügelgräber), historische Altstädte wie Jerchiow (mit der landschaftsprägenden Klosterkirche), Tangermünde, Werben (u. a. „Salzkirche“), Schnackenburg, Hitzacker, Ackerbürgerstadt Lenzen, Dömitz (u. a. Flachlandfestung aus dem 16. Jh., Reste der denkmalgeschützten und während des 2. Weltkrieges zerstörten Eisenbahn-Vorland-Bogenbrücke), historisches Landgestüt Redefin; Gutshof Gartow; Burg Rogätz, Teilabschnitt des Grünen Bandes, Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“; überregional bedeutsame touristische Infrastrukturen (v. a. Elbradwanderweg, Blaues Band)

Landschaft mit hoher Bedeutung für das natürliche und kulturelle Erbe als

Naturlandschaft: in Teilbereichen/Kernzonen des Biosphärenreservats
Historisch gewachsene Kulturlandschaft: z. B. Elbauenlandschaft um Hitzacker, Marschhufenlandschaft von Radegast und Hitbergen
Naturnahe Kulturlandschaft ohne wesentliche Prägung durch technische Infrastruktur
Sonstige besondere Einzellandschaft: v. a. Ringfurther Elbauen (militärische Vornutzung)

Landschaft mit hoher Bedeutung für das Landschaftserleben/die landschaftsgebundene Erholung

Soweit nicht anders angegeben, haben die den obigen Landschaftsbestimmungen zugeordneten Landschaften per se auch eine hohe Bedeutung für das Landschaftserleben/die landschaftsgebundene Erholung.

Ausschließlich bedeutsam für das Landschaftserleben/die landschaftsgebundene Erholung: (gesamthaft/in Teilbereichen)

Abgrenzung

Biosphärenreservat (BIOS) „Flusslandschaft Elbe“ nördlich von Magdeburg/BAB 14, zusätzliche Orientierung an verschiedene FFH-Gebietsgrenzen (z. B. „Lübtheener Heide und Trebser Moor“) sowie an die historisch bedeutsame Kulturlandschaft „Lenzer Wische“ (gemäß Regionalplan „Freiraum und Windenergie“ (Entwurf) Prignitz-Oberhavel 2015), an Landschaftsbildeinheiten mit einer sehr hohen Bedeutung für das Landschaftsbild (gemäß Gutachterliches Landschaftsprogramm für Mecklenburg-Vorpommern), an die „Niedersächsische Elbtalaue“ mit einer hohen Bedeutung für das Landschaftsbild/Erholung (gemäß Hochgürtel et al. 2017, hier: abschnittsweise Anpassung in Anlehnung an das BIOS sowie an das Naturschutzgroßprojekt „Gartow-Höhbeck“); Einbindung von Wittenberge
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