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Bundesamt für Naturschutz

Bäche, Moore und Bergwiesen im Thüringer Wald

Gebiete und Lebensräume
Naturschutzgroßprojekte
Die Bäche, Moore und Bergwiesen des Mittleren Thüringer Waldes sind wertvolle Lebensräume für mehr als 2.600 Tier- und 1.900 Pflanzenarten und spielen eine wichtige Rolle für die Klimaresilienz der Region. Ziel des Projekts sind die Renaturierung geschädigter Bach- und Moorlebensräume sowie Schutz und Entwicklung des artenreichen Berggrünlands und angrenzender Offenlandbiotope.
Bundesland
Thüringen
Zuständiges Fachgebiet
Fachgebiet II 2.1 Gebietsschutz, Wildnis, Nationales Naturerbe
Laufzeit
Projekt I: 01.09.2021 – 30.06.2025, 01.12.2025 – 31.12.2035
Fläche in Hektar
6.133 ha ha
Lage
Die Bäche mit angrenzenden Mooren und Bergwiesen im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald in den Landkreisen Hildburghausen, Ilm-Kreis, Schmalkalden-Meiningen und der kreisfreien Stadt Suhl
Finanzvolumen
Projekt I: 1,8 Mio. €; Projekt II: 10,4 Mio. €, davon 75% BMUKN, 15% TMUENF, 10% Naturstiftung David mit Unterstützung verschiedener Finanzierungspartner €
Förderschwerpunkt
Artenvielfalt bewahren
Rückepferde bei der Arbeit im Wald
Die Umsetzung von Maßnahmen in sensiblen Lebensräumen erfordert oft besondere Methoden. Mit Hilfe von Rückepferden wird Totholz in Bachläufe eingebracht oder werden Bäume von Moorflächen entnommen.

Beschreibung

Die Bäche, Moore und Bergwiesen des Thüringer Waldes sind wertvolle Lebensräume, die abwechslungsreich das Bild der Region prägen. Mehr als 2.600 Tier- und 1.900 Pflanzenarten finden im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald ein Zuhause. Viele von ihnen stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Diese außergewöhnliche Lebensraum- und Artenvielfalt für Mensch und Natur langfristig zu erhalten und zu entwickeln, ist das Ziel des Naturschutzgroßprojektes im Thüringer Wald. 
Die Bäche, Moore und Bergwiesen des Thüringer Waldes sind wertvolle Lebensräume, die abwechslungsreich das Bild der Region prägen. Mehr als 2.600 Tier- und 1.900 Pflanzenarten finden im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald ein Zuhause. Viele von ihnen stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Diese außergewöhnliche Lebensraum- und Artenvielfalt für Mensch und Natur langfristig zu erhalten und zu entwickeln, ist das Ziel des Naturschutzgroßprojektes im Thüringer Wald. 
Dafür werden wir naturferne Gewässerabschnitte renaturieren, geschädigte Moore revitalisieren und verbuschte Bergwiesen pflegen. Zugleich wollen wir Anreize schaffen, naturnahe Lebensräume dauerhaft zu erhalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Leitarten Schwarzstorch, Feuersalamander, Westgroppe, Wollgras, Rundblättriger Sonnentau, Torfmoos, Trollblume und Kugelige Teufelskralle – ihre Lebensbedingungen wollen wir gezielt verbessern.
In den ersten drei Projektjahren wurde hierfür ein Pflege- und Entwicklungsplan erarbeitet, der alle Ziele, Maßnahmen und Prioritäten zusammenfasst. Auf dieser Grundlage setzen wir die Vorhaben bis 2035 Schritt für Schritt und gemeinsam mit vielen Akteuren der Region um. 

 

Zuwendung (bestimmt) für

Naturstiftung David
Trommsdorffstraße 5, 99084 Erfurt

Projektpartnerschaft

Heinz Sielmann Stiftung
Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin
030 27586-40

Projektträgerschaft

Naturstiftung David
Trommsdorffstraße 5, 99084 Erfurt

Förderung durch

BMUKN/BfN, Freistaat Thüringen und Naturstiftung David

Kontakt im BfN

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