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Bundesamt für Naturschutz

Verstehen statt verbieten – Naturschutz und Luftsport im Dialog

Natur und Landschaft sind nicht nur Lebensraum unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch als Raum für Erholung und Sport von unschätzbarem Wert. Dem Erhalt und der Entwicklung naturnaher Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten stehen weitreichende, technisierte Sport- und Freizeitmöglichkeiten gegenüber, die es ermöglichen, beinahe zu jeder Jahreszeit jegliche Teile der Natur aufzusuchen. Dies kann zu Störungen und Beeinträchtigungen von Lebensräumen, Tieren und Pflanzen und damit zu Konflikten mit Naturschutzinteressen führen. Solche Konflikte treten auch im Bereich der Luftfahrt und des Luftsports auf. Dabei geht es häufig um Störungen von Wildtieren, insbesondere von Vögeln, durch Luftfahrzeuge. 

Beschreibung

Seit über 30 Jahren führen das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Deutsche Aero Club (DAeC) als Dachverband und Interessenvertretung zahlreicher Luftsportverbände einen lebendigen Dialog über Luftsport und Naturschutz. Unter dem Motto „Verstehen statt verbieten“ werben beide Organisationen für ein partnerschaftliches Miteinander und lokale Konfliktlösungen auf freiwilliger Basis. 

Um das Problem der Störungen von Vögeln durch Luftfahrzeuge zu erfassen, aufzuarbeiten und Lösungskonzepte zu entwickeln, wurde bereits Ende der 1990er-Jahre unter der Leitung des BfN und des DAeC, die „Arbeitsgruppe Luftfahrt und Naturschutz“ (AG LuN) gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog zwischen Naturschutz und Luftfahrt zu fördern und für die Interessen und Bedürfnisse der jeweils anderen Seite zu sensibilisieren. Aus diesem Dialogprozess sind in ganz Deutschland zahlreiche Initiativen und Kooperationen entstanden, die alle eine Verringerung der Störungen von Luftfahrzeugen auf die Natur sowie auf Arten zum Ziel haben.  

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