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Bundesamt für Naturschutz

Drohnen und Naturschutz – Informationen für die Drohnennutzung

Natur und Landschaft sind nicht nur Lebensraum unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt, sondern als Raum für Erholung und Sport auch für uns Menschen von unschätzbarem Wert. Der Erhaltung und Entwicklung naturnaher Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten stehen weitreichende, technisierte Sport- und Freizeitmöglichkeiten gegenüber, die es erlauben, beinahe zu jeder Jahreszeit jegliche Teile der Natur aufzusuchen. Dies kann zu Störungen und Beeinträchtigungen von Lebensräumen, Tieren und Pflanzen führen und damit zu Konflikten mit Naturschutzinteressen.

Beschreibung

Auch im Bereich des Luftsports treten solche Konflikte auf. So kann das Ausüben von Luftsportaktivitäten durch visuelle und akustische Reize zu einer Störung sensibler Tierarten führen, bspw. durch niedriges Überfliegen, Start- oder Landeaktivitäten in sonst unzugänglichen und daher oft störungsarmen Landschaftsteilen oder durch das überraschende Auftauchen von Fluggeräten. Auch ein Absturz und die folgende Bergung der Drohnen in sensiblen Gebieten kann zu Störungen, aber auch zur Zerstörung von Eigelegen sowie Fortpflanzungs- und Ruhestätten führen. Störungen sind bspw. bei Vögeln besonders während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser, Überwinterungs- und Wanderungszeiten in jedem Fall zu vermeiden.  Schutzgebiete sollen insbesondere besonders wertvolle und für den Erhalt der biologischen Vielfalt bedeutsame Bereiche von Natur und Landschaft vor solchen Störungen schützen. Dennoch kommt es auch in diesen Gebieten immer wieder zu Konflikten mit Luftfahrzeugen. Dies betrifft auch Drohnen. Die vorliegende Broschüre soll Drohnenpilotinnen und -piloten für das Störpotenzial ihrer unbemannten Luftfahrtgeräte in der Natur sensibilisieren und zu einem rücksichtsvollen Verhalten motivieren.   

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