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ID 203 - Untere Havel und Schollener See, ST

Gebietsnummer:

Schollener See ©S. Ellermann, LAU-Archiv
Schollener See ©S. Ellermann, LAU-Archiv

203

Gebietsname:

Untere Havel und Schollener See

Schutzzeit:

September – März

Gebietsfläche (in Hektar):

37.372


Kurzbeschreibung des Gebiets:

In der Elbtalniederung Sachsen-Anhalts befindet sich im Bereich der Unteren Havelniederung und des Schollener Sees ein Europäisches Vogelschutzgebiet und gleichzeitiges Ramsar-Gebiet. Ausgedehnte Wiesenflächen, von Deichen und Gräben durchzogen, Reste von Auwäldern, (Feucht-)Grünlandflächen und kleinere Laubwaldkomplexe sowie Altwässer und Seen mit Röhrichten prägen die Landschaft und stellen einen bedeutenden Lebensraum für zahlreiche Vogelarten dar. Im Herbst sammeln sich tausende Graugänse und bis zu 15.000 Kraniche an dem See, im Winter nutzen ihn weitere nordische Gänse als Schlafgewässer. Auf den angrenzenden Niedermoorflächen brüten u.a. Kiebitze.



Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 150.000


Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 203 Untere Havel und Schollener See ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 203 Untere Havel und Schollener See (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Schollener See ©S. Ellermann, LAU-Archiv
Schollener See ©S. Ellermann, LAU-Archiv

Luftbild des Schollener Sees und des angrenzenden, großflächigen Grünlandes.


Untere Havel © S. Ellermann, LAU-Archiv
Untere Havel © S. Ellermann, LAU-Archiv
Blick von Jederitz Richtung Havelberg, die linke obere Ecke vom Gebiet 203 © Reinhard von Wegerer - www.luftbild-service-berlin-brandenburg.de
Blick von Jederitz Richtung Havelberg, die linke obere Ecke vom Gebiet 203 © Reinhard von Wegerer - http://www.luftbild-service-berlin-brandenburg.de

Luftbild des Unteren Havelverlaufes beim Naturschutzgebiet Stremel in der Nähe von Jederitz/Havelberg.


Bilder von Arten & Lebensräumen:


Graugänse ©Jannes Bayer
Graugänse ©Jannes Bayer

Tausende Wildgänse nutzen das Gebiet jedes Jahr auf ihrem Zug. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,80 Metern sind die Graugänse mit ihren kräftigen, orangenen Schnäbeln und hellen Oberflügeln eine der größten ihrer Arten.


Kraniche ©Uschi Dreiucker (moorhenne) / PIXELIO
Kraniche ©Uschi Dreiucker (moorhenne) / PIXELIO

Auf Feldern und Wiesen suchen Kraniche nach Nahrung um sich genügend Energiereserven für ihren Zug anzulegen. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,20 Metern und einer Körpergröße von bis zu 1,20 Metern zählt der Kranich zu den größten heimischen Vogelarten.

Letzte Änderung: 30.09.2011

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