Bundesamt für Naturschutz

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Naturbewusstsein

In den Studien zum Naturbewusstsein, durchgeführt vom Bundesamt für Naturschutz und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, versteht sich das Naturbewusstsein als die Gesamtheit der Erinnerungen, Wahrnehmungen, Emotionen, Vorstellungen, Überlegungen, Einschätzungen und Bewertungen im Zusammenhang mit Natur, einschließlich der Frage, was vom Einzelnen überhaupt als "Natur" aufgefasst wird. Es geht also nicht um "hohes" oder "niedriges" Naturbewusstsein als normative Kategorie, sondern um subjektive Auffassungen von und Einstellungen zu Natur.


Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) haben die Ergebnisse der aktuellen Naturbewusstseinsstudie veröffentlicht. Diese fünfte bundesweite Befragung zum Bewusstsein der Bevölkerung für Natur, Naturschutz und biologische Vielfalt wurde zum Jahresende 2017 erhoben und beruht auf einer Stichprobe von 2.065 Personen aus der deutschsprachigen Wohnbevölkerung im Alter ab 18 Jahren. Die Studie ist in ihrer Aussagekraft für ganz Deutschland repräsentativ und bezieht Menschen aus allen Regionen und sozialen Lagen Deutschlands ein. Leitthema der Naturbewusstseinsstudie ist dieses Mal der Meeresnaturschutz.

zur Studie 2017

Cover Naturbewusstseinsstudie 2015

Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz haben die Ergebnisse der Naturbewusstseinsstudie 2015 veröffentlicht. Die Studie ist in ihrer Aussagekraft für ganz Deutschland repräsentativ und bezieht Menschen aus allen Regionen und sozialen Lagen Deutschlands ein. Die beiden neuen Leitthemen der Naturbewusstseinsstudie sind die Bereiche „Agrarlandschaften“ und „Stadtnatur“.

zur Studie 2015

Cover der Publikation

In der Naturbewusstseinstudie 2013 wurden zum dritten Mal umfassende Daten zum Naturbewusstsein in der deutschen Bevölkerung erhoben. Im Mittelpunkt der aktuellen Repräsentativbefragung standen die Themen "Wildnis", "naturverträglicher Konsum", "Hochwasserschutz" sowie "Einstellungen zur biologischen Vielfalt und ihrer Erhaltung". Die Ergebnisse der Naturbewusstseinsstudie tragen wesentlich zur Gestaltung und Neuausrichtung von Naturschutzpolitik und -kommunikation bei. 

zur Studie 2013

Cover der Publikation

Die Naturbewusstseinsstudie 2011 setzt die durch BMU und BfN im Jahre 2009 begonnene Beobachtung und Analyse des gesellschaftlichen Bewusstseins der deutschen Bevölkerung über Natur und biologische Vielfalt fort. 

Gegliedert in vier Themenfelder werden Wissen und Einstellungen der Bevölkerung zu Natur, biologischer Vielfalt und Landschaft untersucht und zu soziokulturellen Lebensstiltypen sowie soziodemographischen Merkmalen in Bezug gesetzt. 

zur Studie 2011

Cover der Publikation

Im Frühjahr 2009 fand im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Bundesamtes für Naturschutz eine erste umfassende und repräsentative Erhebung über Einstellung, Wissen und Handeln der Bevölkerung in Bezug auf Natur und biologische Vielfalt statt. Befragt wurden 2.015 Personen ab vollendetem 18. Lebensjahr in ganz Deutschland. Die Ergebnisse geben dem Naturschutz wichtige Erkenntnisse an die Hand.

zur Studie 2009

Plenum zur Diskussion des Indikators

Im Rahmen der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt ist eine Beobachtung und Analyse des gesell- schaftlichen Bewusstseins über biologische Vielfalt nötig, die sowohl Wissen und Einstellung als auch Verhaltensbereitschaften zum Schutz der biologischen Vielfalt der deutschen Allgemeinbevölkerung umfasst. 

zum Gesellschaftsindikator

Waldweg

Neben der Naturbewusstseinsstudie und der im zweijährigen Turnus durchgeführten Umweltbewusstseinsstudie des BMU/UBA existieren weitere Umfragen vom BMU, von der Europäischen Kommission und weiteren Institutionen zum Themenfeld Natur und Umwelt.

zu weiteren Bewusstseinsstudien

Aktuelles


"Erdfest" – Plattform für lebendige Naturerfahrungen

zwei Hände verreiben Erde

Das Naturbewusstsein stärken und eine tiefere Naturverbundenheit in der Bevölkerung aufbauen – das ist das Ziel der vom Bundesamt für Naturschutz aus BMU-Mitteln geförderten "Erdfest"-Initiative. An der Premiere der "Erdfest-Tage" hatten sich Ende Juni 2018 bundesweit nahezu 80 Initiativträgerinnen und -träger beteiligt, mit Vorträgen, kulturellen Events, Workshops und Naturschutzaktionen. Partner der Initiative sind unter anderem die Deutsche Gesellschaft des Club of Rome, die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung und die Ökumenische Initiative Eine Welt.

Die nächsten "Erdfest"-Tage sind für 21. bis 23. Juni 2019 geplant.

Weitere Informationen: www.erdfest.org