Bundesamt für Naturschutz

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Biodiversität und Klimawandel

Biodiversität erhalten - Klima schützen

Singschwäne im Schnee am Meer

Die biologische Vielfalt und das Klima sind eng miteinander verbunden und beeinflussen einander gegenseitig. Der gegenwärtige und zukünftige Klimawandel stellt eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt des Lebens auf der Erde dar. Somit sind auch die menschliche Gesellschaft und ihre natürlichen Grundlagen in zunehmendem Maße durch den Klimawandel bedroht. Der Naturschutz hat daher die Aufgabe, Ökosysteme intakt zu halten oder zu renaturieren, die durch Kohlenstoffspeicherung und -aufnahme das Klima schützen. Darüber hinaus soll die natürliche Anpassungsfähigkeit von Ökosystemen an den Klimawandel gesteigert werden. Diese sogenannten ökosystembasierten Ansätze zielen auf Synergien zwischen Naturschutz, Klimaschutz und Klimaanpassung ab und sind häufig kostengünstiger als technische Lösungen.
Daten und Fakten
Naturschutz und Klimawandel
Folgen des Klimawandels für den Naturschutz
Beitrag des Naturschutzes zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung 

Europäische Konferenz zu Biodiversität und Gesundheit im Lichte des Klimawandels

Menschen in einem Park in Helsinki
Menschen in einem Park in Helsinki

Vom 27.-29. Juni 2017 veranstaltet das BfN gemeinsam mit dem Netzwerk der Europäischen Naturschutzbehörden (ENCA) und dem UFZ/iDiv eine europäische Konferenz zum Thema "Biodiversity and Health in the Face of Climate Change - Challenges, opportunities and evidence gaps" im Wissenschaftszentrum CAESAR in Bonn. Das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist "co-sponsor" der Veranstaltung.

Anmeldung noch bis zum 29. Mai möglich

Weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung


Studie zum Thema „Nature-based solutions to climate change mitigation and adaptation in urban areas“ erschienen

Cover BfN-Skript 446

Die Studie beinhaltet die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu ausgewählten Aspekten des Themas (Literaturstudie). Außerdem werden die Ergebnisse eines Experten-Workshops vorgestellt, der in Vorbereitung auf die europäische BfN/ENCA-Konferenz zu "Nature-based solutions to climate change in urban areas and their rural surroundings" durchgeführt wurde.

BfN-Skript 446 "Nature-based solutions to climate change mitigation and adaptation in urban Areas" (pdf-Datei, 1,23 MB)

Grüne Häuserfassade

Vom 17.-19. November 2015 veranstaltete das BfN gemeinsam mit dem Netzwerk der Europäischen Naturschutzbehörden (ENCA) eine europäische Konferenz zum Thema "Nature-based solutions for climate change in urban areas and their rural surroundings - linkages between science, policy and practice" im Wissenschaftszentrum CAESAR in Bonn.

Sowohl die Bewohner von Städten als auch die Natur in der Stadt leiden immer häufiger unter klimawandelbedingten Hitzewellen oder Starkregenereignissen. Demgegenüber kann Natur in der Stadt wichtige Beiträge zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel leisten. An der Veranstaltung nahmen 230 Expert/Innen aus Forschung, Politik und Praxis, darunter hochrangige Vertreter der EU-Kommission, der Leiter der Europäischen Umweltagentur und renommierte Wissenschaftler/Innen teil. Sie erörterten Möglichkeiten, die solche naturbasierten Lösungsansätze bieten und leiteten daraus politische Handlungsempfehlungen ab. Darüber hinaus wurden auch die vielfältigen zusätzlichen positiven Effekte, die mehr Grün in der Stadt mit sich bringt, verdeutlicht.

Da die Konferenz auf Englisch abgehalten wurde, finden Sie die Präsentationen sowie weitere Informationen zur Veranstaltung auf unserer englischen Dokumentationsseite.

Biodiversität und Klima - Vernetzung der Akteure in Deutschland XIV

Blühender Bitterwurz

Um Aktivitäten an der Schnittstelle Biodiversität & Klima zu präsentieren und allgemein bekannt zu machen, veranstaltet das BfN die jährlich stattfindende Tagung "Biodiversität und Klima - Vernetzung der Akteure in Deutschland". Eingeladen sind sowohl Experten aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und von NGOs, als auch Repräsentanten anderer relevanter Sektoren (Land- & Wasserwirtschaft, Stadtplanung, Energieversorgung etc.).

weitere Informationen und Online-Anmeldung 


Abkommen und Strategien

Logo der Klimarahmenkonvention UNFCCC

Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) wurde 1992 im Rahmen der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro ins Leben gerufen und ist ein internationales, multilaterales Klimaschutzabkommen. Im Rahmen dieses Abkommens haben sich die 195 Vertragsstaaten dem Ziel verschrieben, sowohl eine Minderung der anthropogenen Einflüsse auf das Klima als auch auf eine Verlangsamung der globalen Erwärmung und eine Milderung der Klimafolgen zu erreichen.

Deutschland setzt seine Verpflichtungen unter anderem durch die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel um. Zu ihrer konkreten Umsetzung wurde der Aktionsplan Anpassung entwickelt.

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Leitfaden

Titelbild BfN-Skripten 406

BfN-Skripten 406

Erfolgsfaktoren bei der Planung und Umsetzung naturbasierter Ansätze zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel

Internationale Konferenz

Titelblatt des BfN-Skriptes

Tagungsdokumentation und BfN-Skripten 367 Konferenz "Climate Change and Nature Conservation in Europe"

Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel:

Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel

Aktivitäten des BfN zum Thema "Biodiversität und Klimawandel":

Das BfN fördert zahlreiche
Forschungsprojekte im Klimaschutz und in der Klimaanpassung.  

Letzte Änderung: 13.07.2016

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