Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Meeresnutzung

Weltweite Fangmengen der Meeresfischerei

Hohe Fangmengen der Meeresfischerei belasten zahlreiche Fischbestände

Die jährlichen Fischfänge in marinen Gewässern haben sich weltweit betrachtet seit 1950 fast vervierfacht. Die Meeresfischerei belastet zunehmend das Ökosystem Meer und zahlreiche Fische in ihren Beständen.


Die globalen Fischfänge in marinen Gewässern sind weltweit seit 1950 von etwa 16 Millionen Tonnen auf 79,7 Millionen Tonnen im Jahr 2012 angestiegen und haben sich somit fast vervierfacht. Zwar konnte die Fangeffizienz gesteigert werden, beispielsweise durch bessere Navigations-, Ortungs- und Fangtechnik – dennoch stagnieren seit Ende der 1980er Jahre die weltweiten Fangerträge bei etwa 80 Millionen Tonnen.

Parallel dazu nimmt der Aufwand für den Fischfang weltweit stetig zu (Pauly & Froese 2012). Dies lässt trotz gleichbleibender Fangmengen auf eine zunehmende Beanspruchung der Meeresökosysteme durch die Fischerei schließen. Aufgrund der zu hohen Fischereiintensität sind weltweit zahlreiche Fischbestände überfischt oder stehen kurz vor dem Zusammenbruch.