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Bundesamt für Naturschutz

NaBiV Heft 145: Wälder mit natürlicher Entwicklung in Deutschland: Bilanzierung und Bewertung

Das Flächenziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt sieht die natürliche Waldentwicklung mit 5 % der deutschen Waldfläche und 10 % der Fläche öffentlicher Wälder vor. Damit sollen Lebensräume in einer naturraumtypischen Ausprägung gesichert werden.
Autor/Autorin
Falko Engel, Jürgen Bauhus, Stefanie Gärtner, Anja Kühn, Peter Meyer, Albert Reif, Marcus Schmidt, Juliane Schultze, Volker Späth, Simone Stübner, Steffen Widmann und Hermann Spellmann
Herausgeber/Herausgeberin
Bundesamt für Naturschutz
Publikationsjahr
2016
Heft Nr.
145
Sprache
Deutsch
Seiten
274
Preis
24 €
ISBN
978-3-7843-4045-6

Beschreibung

Wälder mit natürlicher Entwicklung spielen für den Schutz der biologischen Vielfalt eine zentrale Rolle. Über ihren Flächenumfang, ihre räumliche Verteilung und ihre Flächengröße wurden in den letzten Jahren intensive, nicht selten auch kontroverse Diskussionen geführt. Den Anlass hierfür gaben die konkreten Flächenziele der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt: Im Jahr 2020 soll der Flächenanteil der Wälder mit natürlicher Waldentwicklung 5 % der deutschen Waldfläche und 10 % der Fläche öffentlicher Wälder betragen. Neben diesen quantitativen Zielen wird ein funktionsfähiges ökologisches Netzwerk, bestehend aus dauerhaft gesicherten Lebensräumen in einer naturraumtypischen Ausprägung angestrebt.

Im Laufe des Diskussionsprozesses wurde deutlich, dass zunächst eine belastbare Bilanz und Bewertung des vorhandenen Bestandes an Wäldern mit natürlicher Entwicklung erforderlich ist. Vor diesem Hintergrund wurden in dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben Mindestanforderungen für Wälder mit natürlicher Entwicklung definiert, eine Bilanz des verbindlich gesicherten Flächenbestandes erstellt und dieser naturschutzfachlich und ökonomisch bewertet. Stärken und Schwächen des bestehenden Schutzgebietssystems wurden herausgearbeitet und dessen Kosten abgeschätzt.

Abschließend werden Optionen für die Ausgestaltung des weiteren Entwicklungsprozesses aufgezeigt. Hier werden insbesondere eine stärker systematische Vorgehensweise sowie der Abgleich mit anderen naturschutzfachlichen und forstwirtschaftlichen Zielen empfohlen.

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