Öffnet eine externe Seite Link zur Startseite

Bundesamt für Naturschutz

NaBiV Heft 48: Biodiversität - Schlüsselbegriff des Naturschutz im 21. Jahrhundert?

Der Begriff "Biologische Vielfalt" ist mittlerweile untrennbar von Naturschutzkonzepten, juristischen Rahmenbedingungen und der Wissenschaft und ragt darüber hinaus in soziale Gerechtigkeit und Schutzverpflichtungen hinein. Dieser Band stellt die komplexe Vernetzung dar.
Autor*in
Thomas Potthast
Herausgeber*in
Bundesamt für Naturschutz
Publikationsjahr
2007
Heft Nr.
48
Sprache
Deutsch
Seiten
230
Preis
18 €
ISBN
978-3-7843-3948-1

Beschreibung

Nach der UN-Umweltkonferenz in Rio de Janeiro 1992 und dem „Übereinkommen über die Biologische Vielfalt“ (Convention on Biological Diversity, CBD) sind Naturschutz, Umweltpolitik und ökologische Forschung kaum noch ohne den Bezug auf „Biodiversität“ bzw. „biologische Vielfalt“ vorstellbar. Der Terminus hat in unterschiedlichsten Bereichen der Naturschutzkonzepte, der rechtlichen Regularien sowie der Wissenschaften seinen konzeptionellen Platz gefunden, obwohl – oder gerade weil – seine genaue inhaltliche Bestimmung als ebenso schillernd wie umstritten gilt. Entscheidend ist, dass „Biodiversität“ von vornherein Bedeutungen der ökonomischen Nutzbarkeit, der sozialen Gerechtigkeit und der Schutzverpflichtung beinhaltet und somit notwendig weit über eine rein biowissenschaftliche Bedeutung hinaus reicht.

Dieser auf die Ergebnisse einer Vilmer Sommerakademie zurückgehende Sammelband bringt historische, wissenschaftstheoretische, ethische und praxisrelevanten Aspekte zusammen, die „Biodiversität“ als neuen Symbolbegriff des Naturschutzes kritisch analysieren und zugleich als Überblick und Anstoß zu weiteren Diskussion über Biodiversität und Naturschutz dienen sollen. Zur derzeit in Deutschland bearbeiteten und diskutierten Biodiversitätsstrategie liefert der vorliegende Band wichtige theoretische und normative Grundlagen.

Zurück nach oben