Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



ID 055 - Chiemseegebiet mit Alz, BY

Gebietsnummer:

Chiemseeblick ©hldg / PIXELIO
Chiemseeblick ©hldg / PIXELIO

055

Gebietsname:

Chiemseegebiet mit Alz

Schutzzeit:

Januar – Dezember

Gebietsfläche (in Hektar):

11.675


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Der Chiemsee ist nach Bodensee und Müritz der drittgrößte See Deutschlands und wird auch „bayerische Meer“ genannt. Mit seinem einzigen Abfluss, der Alz, ist er eines der größten süddeutschen Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel. Stehende und fließende Binnengewässer, (Nieder-)Moore, Sümpfe und Uferbewuchs in den Verlandungsbereichen, dem Delta und die Auwälder der Tiroler Achen stellen zusammen mit Feuchtgrünland und vereinzeltem Laubwald ganzjährig bedeutende Lebensräume für zahlreiche Vogelarten dar.



Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 20.000


Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 055 Chiemseegebiet mit Alz ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 055 Chiemseegebiet mit Alz (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:

Luftaufnahmen vom Südufer des Chiemsees mit Herren- und Fraueninsel.


Herreninsel Chiemsee © LFU Szemborski
Herreninsel Chiemsee © LFU Szemborski
Fraueninsel Chiemsee © LFU Szemborski
Fraueninsel Chiemsee © LFU Szemborski
Blick vom Südufer © LFU Szemborski
Blick vom Südufer © LFU Szemborski
Südufer mit Herreninsel und Fraueninsel © LFU Szemborski
Südufer mit Herreninsel und Fraueninsel © LFU Szemborski
Südufer mit Herreninsel und Fraueninsel © LFU Szemborski
Südufer mit Herreninsel und Fraueninsel © LFU Szemborski

Bilder von Arten & Lebensräumen:


Chiemseeufer bei Seebrück ©Luantro / PIXELIO
Chiemseeufer bei Seebrück ©Luantro / PIXELIO

Bewachsene Uferabschnitte sind wichtige Rückzugs- und Brutplätze zahlreicher Wasservögel.


Stockenten ©www.sxc.hu - Totte Jonsson
Stockenten ©www.sxc.hu - Totte Jonsson

Auch tausende Stockenten überwintern in dem Gebiet. Der Name dieser weit verbreiteten Art stammt übrigens von Nestern, die in "auf den Stock geschnittenen" Kopfweiden gefunden wurden.

Letzte Änderung: 25.03.2010

 Artikel drucken