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Bundesamt für Naturschutz

Soziale Aspekte stärker in den Naturschutz einbinden

Presse
Naturbewusstsein
Gesellschaft
07.01.2026
Die Akzeptanz von Naturschutz in der Gesellschaft hängt eng mit seinen sozialen Auswirkungen zusammen. Die neue BfN-Schrift „Naturschutz und soziale Ziele integrieren“ beleuchtet, wie verschiedene soziale Aspekte besser in den Naturschutz einfließen können.
Mehrere Personen in blauen T-Shirts und mit weißen Cappies auf pflanzen gemeinsam einen jungen Baum in einem Waldgebiet.
Soziale Aspekte sollten stärker in den Naturschutz eingebunden werden.

Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „Soziale Natur - Praxisperspektiven und integrierte politische Bausteine“ wurden verschiedene naturschutzpolitische Instrumente auf ihre sozialen Wirkungen untersucht. Die Analyse zeigt, dass soziale Aspekte, wie Gesundheit und Ernährung bis hin zu politischen Beteiligungsmöglichkeiten, im Naturschutz zwar häufig betont, konkrete Synergien mit sozialen Zielen und auch soziökonomischen Aspekten allerdings selten thematisiert werden.

Empfehlungen, wie soziale Aspekte besser in die Naturschutzpolitik eingebaut werden können, konzentrieren sich auf organisatorische und prozessuale Möglichkeiten. Dazu gehören unter anderem die systematische soziale Folgenabschätzung naturschutzpolitischer Maßnahmen oder die verstärkte ressort- und behördenübergreifende Zusammenarbeit. Auch die verstärkte Unterstützung naturschutzfreundlicher Praktiken in Land- und Forstwirtschaft wird als wichtiger Schritt hervorgehoben. Zudem sollten soziale Aspekte in Förderprogrammen wie dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz stärker integriert werden.

Die Studie zeigt auch, dass gerade in Zeiten, in denen populistische Dynamiken die gesellschaftliche Diskussion um Naturschutz beeinflussen können, die Einbindung sozialer Aspekte helfen kann, negative Emotionalisierung und Radikalisierung zu vermeiden. Dies fördert die gesellschaftliche Akzeptanz konkreter Naturschutzmaßnahmen.

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