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Bundesamt für Naturschutz

Colbitz-Letzlinger Heide

Bundesland
Sachsen-Anhalt
Landkreis / Kreisfreie Stadt
Altmarkkreis, Salzwedel, Börde, Stendal
Landschafts-ID
171
Naturraum
Letzlinger Heide

Wertgebende Merkmale (Vielfalt, Eigenart und Schönheit)

Größte zusammenhängende Heidelandschaft in Mitteleuropa; Landschaftsveränderungen vollzogen sich im 18. Jh. durch die Nutzung als kaiserliches Jagdgebiet; ab 1934 militärischer Übungsplatz und noch heute durch die Bundeswehr als solcher genutzt; prägend sind v. a. ausgedehnte Heidekomplexe mit einer Flächengröße von etwa 4500 ha, Binnendünen, Birken-Pionierwälder, großflächige Eichenwälder mit alten Baumbeständen (1350 ha) sowie das durch pleistozäne Ablagerungen entstandene Zwischenmoor „Jävenitzer Moor“; Park und Jagdschloss Letzlingen mit der im Tudorstil errichteten Schlosskirche

Landschaft mit hoher Bedeutung für das natürliche und kulturelle Erbe als

Naturlandschaft
Historisch gewachsene Kulturlandschaft: in Teilbereichen
Naturnahe Kulturlandschaft ohne wesentliche Prägung durch technische Infrastruktur
Sonstige besondere Einzellandschaft: militärisch überprägte Landschaft, wegen dieser aktiven Nutzung derzeit mit stark eingeschränkter Funktion für das Landschaftserleben/die landschaftsgebundene Erholung

Landschaft mit hoher Bedeutung für das Landschaftserleben/die landschaftsgebundene Erholung

Soweit nicht anders angegeben, haben die den obigen Landschaftsbestimmungen zugeordneten Landschaften per se auch eine hohe Bedeutung für das Landschaftserleben/die landschaftsgebundene Erholung.

Ausschließlich bedeutsam für das Landschaftserleben/die landschaftsgebundene Erholung: (gesamthaft/in Teilbereichen)

Abgrenzung

FFH-Gebiete „Colbitz-Letzlinger Heide“, „Colbitzer Lindenwald“, „Jävenitzer Moor“, Einbindung Jagdschloss Letzlingen (TK200, Luftbild)
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