Bundesamt für Naturschutz

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Landschaftssteckbrief

35701 Fulda-Werra-Bergland


Landschaftstyp:

2.8 Andere waldreiche Landschaft



Großlandschaft:

Deutsche Mittelgebirgsschwelle



Fläche:

1294 km²



Beschreibung:

Das Fulda-Werra-Bergland ist ein 350 bis 500 m ü. NN hohes Buntsandsteinbergland mit Plateaurücken, Hügeln und muldenförmigen Tälern und einzelnen das Umland überragenden Basaltkuppen.
Das Fulda-Werra-Bergland wird fast ausschließlich forstwirtschaftlich genutzt. Landwirtschaftliche Nutzung findet hauptsächlich in den weiteren Tälern und Senken, auf Rodungsinseln sowie an flacheren Hängen statt.
Größere zusammenhängende Flächen im Bereich von Tälern und Offenländern weisen eine sehr hohe Strukturvielfalt auf. Das EU-Vogelschutzgebiet "Riedforst bei Melsungen" und das FFH-Gebiet "Werra- und Wehretal" sind die größten Schutzgebiete in der Landschaft. Um Sontra befindet sich ein sehr großes Kalkmagerrasengebiet, das einen Schwerpunktraum für den Biotopverbund darstellt. Weitere Kalkmagerrasen-Schwerpunkträume liegen südlich und nördlich von Sontra. Rohrbach, Ulfe, Kehrbach und die Söhrewaldbäche sind Schwerpunkträume für den Biotopverbund Fließgewässer.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 12,24 %
Vogelschutzgebiete 5,61 %
Naturschutzgebiete 0,49 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0,05 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 16,16 %


Abgrenzung der Landschaft 'Fulda-Werra-Bergland' (35701)

Abgrenzung der Landschaft "Fulda-Werra-Bergland" (35701)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
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Letzte Änderung: 01.03.2012

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