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Bundesamt für Naturschutz

BfN Schriften 557 - Wildnis im Dialog: Aktuelle Beiträge zur Wildnisentwicklung in Deutschland

Aufgrund der jahrhundertealten Überformung der mitteleuropäischen Landschaften durch die Nutzung des Menschen, gibt es mittlerweile kaum noch Gebiete, in denen dynamische Prozesse natürlich und frei ablaufen können. Ursprünglich gab es allerdings viele Lebens-räume, deren Arten und Artengemeinschaften auf natürliche Dynamik und vollständige Sukzessionsabläufe zwingend angewiesen sind. Daher ist das Zulassen solcher Prozesse ein zentrales Ziel des Naturschutzes.
Autor*in
Andreas Meißner, Anika Niebrügge, Manuel Schweiger, Michaela Wilczek, Peter Finck, Samuel Heisterkamp und Uwe Riecken
Herausgeber*in
Bundesamt für Naturschutz
Publikationsjahr
2020
Heft Nr.
557
Sprache
Deutsch
Seiten
150
ISBN
978-3-89624-295-2
DOI
10.19217/skr557

Beschreibung

Seit 2014 veranstaltet das Bundesamt für Naturschutz die Tagungsreihe „Wildnis im Dialog“, um mit den Akteuren aus Naturschutzverbänden, Naturschutz-Stiftungen, der Forschung, den Ländern sowie Vertreterinnen und Vertretern von Nutzerverbänden aktuelle Fragen und künftige Tätigkeiten zur Stärkung der Wildnis in Deutschland unter verschiedensten Blickwinkeln zu diskutieren und Lösungswege aufzuzeigen. Die Tagungen in den Jahren 2018 und 2019 standen unter den Mottos „Neue Chancen für mehr Wildnis“ und „Wildnis verbinden“. Zentrale Themen waren die Finanzierungsmöglichkeiten großflächiger Wildnisgebiete, Möglichkeiten und die Notwendigkeit der rechtlichen Sicherung von Flächen für Wildnis, die Relevanz des (Biotop-)Verbunds von Wildnisgebieten zueinander und die Faktoren Fragmentierung und Zerschneidung innerhalb eines Wildnisgebiets. Ebenfalls behandelt wurden grundlegende Fragen des Managements unter Berücksichtigung von Zielkonflikten.

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