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Bundesamt für Naturschutz

Abbau naturschädigender Subventionen und Kompensationszahlungen auf stoffliche Belastungen

Der Rückgang der biologischen Vielfalt ist – neben dem Klimawandel – das drängendste und schwerwiegendste Problem, dem sich unsere Gesellschaft in ihrem Umgang mit der Natur zu stellen hat. Je stärker wirtschaftliche Anreize sind, die es lohnend machen, Natur zu belasten oder zu
schädigen, desto schwieriger wird es, dem allein mit gesetzlichen Ge- und Verboten entgegenzutreten.

Beschreibung

In dem Positionspapier wird dargestellt, welche naturschädigenden wirtschaftlichen Aktivitäten durch staatliche Subventionen gefördert werden. Durch Abbau oder Umsteuerung solcher Subventionen kann der wirtschaftliche Druck auf die Natur vermindert werden. Darüber hinaus werden Bereiche für die Einführung von Abgaben auf naturbelastende  Aktivitäten identifiziert. Ziel ist es in beiden Fällen aufzuzeigen, mit welchen ökonomisch ausgerichteten Maßnahmen und Instrumenten wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen werden können, mit denen das Verursacherprinzip im Naturschutz konsequenter und vollständiger als bisher umgesetzt werden kann,  und die es ermöglichen, die natur-schutzpolitischen Ziele insgesamt wirksamer und effizienter zu erreichen. 

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