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Bundesamt für Naturschutz

BfN Schriften 538 - Dach- und Fassadenbegrünung – neue Lebensräume im Siedlungsbereich: Fakten, Argumente und Empfehlungen

Urbanes Grün steigert die Attraktivität unserer Städte und verbessert die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Die aktuelle Naturbewusstseinsstudie des BfN belegt die hohe Wertschätzung der Menschen für Grün in der Stadt. Doch nicht nur für den Menschen hat Stadtgrün positive Eigenschaften und Auswirkungen. Auch Tiere in Städten sind auf Grün in der Stadt angewiesen, das Voraussetzungen und Strukturen für Lebensräume bietet . Und Pflanzen wiederum brauchen geeignete Standorte, um gut zu wachsen und um in der Stadt die Ökosystemleistungen zu erbringen, die für alle Lebewesen von positivem Ausmaß sind.
Autor/Autorin
Sebastian Schmauck
Herausgeber/Herausgeberin
Bundesamt für Naturschutz
Publikationsjahr
2019
Heft Nr.
538
Sprache
Deutsch
Seiten
64
ISBN
978-3-89624-276-1
DOI
10.19217/skr538

Beschreibung

er anhaltende Zuzug in die Ballungsräume durch die nach wie vor hohe Flächeninanspruchnahme für Bautätigkeiten führt auch zu einer baulichen Nachverdichtung von Flächen im Innenbereich, die zu einem Rückgang unversiegelter Freiräume und Grünflächen führt.
Mit diesem Rückgang kommen aber auch wichtige Ökosystemleistungen dieser Flächen wie Regulierungsleistungen, kulturelle Leistungen oder Versorgungsleistungen für den Menschen abhanden. Damit geht auch ein Stück Lebensqualität und Attraktivität der Städte verloren. Ein in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie dargelegtes bedeutsames Ziel für das Flächensparen ist es daher, die Flächeninanspruchnahme bis zum Jahr 2030 auf 30 ha minus x pro Tag zu senken. Viele Kommunen suchen bereits nach Wegen, die einerseits notwendigen Nachverdichtungen zu ermöglichen ohne andererseits die Lebensqualität und Attraktivität ihrer Stadtquartiere zu verlieren.

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