Bundesamt für Naturschutz

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Erneuerbare Energien

Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch für Strom, Wärme und Kraftstoffe

Der Verbrauch erneuerbarer Energien für Strom, Wärme und Kraftstoffe nimmt kontinuierlich zu

In Deutschland wird die Energie von Jahr zu Jahr mehr aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Vor allem im Strombereich ist der Ausbau in den vergangenen Jahren stark vorangeschritten. 2014 betrug der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch knapp 14 Prozent.


Mit Hilfe eines Maßnahmenmixes an Gesetzen, Verordnungen und Förderprogrammen stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 13,8 Prozent im Jahr 2014. Dabei waren die Anteile in den Bereichen Strom-, Kraftstoff- und Wärmeverbrauch unterschiedlich: Beim Stromverbrauch lag der Anteil im Jahr 2015 bei 32,6 Prozent, während die Beiträge der erneuerbaren Energien im Wärm- und Kältesektor mit 13,2 Prozent und im Transportsektor mit 5,3 Prozent deutlich niedriger ausfielen.

Im Strombereich wird ein Anteil erneuerbarer Energien auf mindestens 35 Prozent in 2020, 40 bis 45 Prozent im Jahr 2025, 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035 und schließlich von über 80 Prozent im Jahr 2050 angestrebt. Der Anteil an der Gewinnung von Wärme und Kälte soll bis zum Jahr 2020 14 Prozent betragen und im Verkehrsbereich wird nach EU-Vorgaben ein Anteil von mindestens 10 Prozent angestrebt. Mit Blick auf alle Verbrauchsformen ist das Ziel, im Jahr 2020 in Deutschland 18 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Ergänzt und unterstützt werden diese Ausbauziele durch Ziele zur Senkung des Primärenergieverbrauchs und zur Steigerung der Energieeffizienz.

Weiterführende Infos

Erneuerbaren Energien (BfN-Themenseite)