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Schutz wandernder Tierarten in Zentralasien: die Saiga-Antilope im Fokus

Foto: Pauline Mische, BfN

Vilm, 05.04.2019 In dieser Woche fand auf Vilm ein gemeinsamer Workshop des Bonner Übereinkommens (CMS), des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) und des BfN zur Saiga-Antilope statt. Dabei tauschten sich Vertreter staatlicher Organisationen, von NGOs, sowie Veterinäre und Wissenschaftler über die aktuellen Bestandszahlen der Saiga-Antilope, Bedrohungsfaktoren und notwendige Schutzmaßnahmen aus.

Hier wurden die Umsetzung eines Arbeitsprogrammes zum Saigaschutz im Rahmen eines Memorandum of Understanding ausgewertet und Prioritäten für die Fortschreibung dieses Programmes von 2020 bis 2025 diskutiert. Im Mittelpunkt stand hierbei der bestmögliche Schutz der Saiga-Antilope, deren Bestände unter anderem durch das Auftreten von Krankheiten, ihre Wanderungen behindernde Straßen und Zäune sowie durch Wilderei gefährdet sind.

Ergebnis war unter anderem ein Entwurf für ein neues Medium-Term International Work Programme für den Zeitraum 2021 bis 2025, der zahlreiche Maßnahmen für einen verbesserten Schutz sowie eine nachhaltige Nutzung der Saiga beinhaltet.

Weitere Informationen und Workshopdokumente sind auf der CMS - Website zugänglich: https://www.cms.int/en/news/countries-home-saiga-antelopes-develop-new-roadmap-save-species

Letzte Änderung: 12.04.2019

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