Floating PV-Anlagen - Ein Untersuchungskonzept für die naturschutzfachlichen Auswirkungen
Nationales Artenhilfsprogramm•
Erneuerbare Energien
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 (EEG 2023) sieht unter anderem die Förderung von schwimmenden PV-Anlagen auf künstlichen und erheblich veränderten Gewässern vor. Auf künstlichen Stillgewässern sind bereits erste Anlagen in Betrieb gegangen, obwohl die naturschutzfachlichen und gewässerökologischen Auswirkungen von Floating-PV-Anlagen bisher kaum erforscht wurden. Im Rahmen des F+E-Vorhabens wurde eine umfassende Literaturrecherche- und -analyse zu diesem Thema durchgeführt, sowie ein Untersuchungskonzept zur Ermittlung der Wirkungen von Floating-PV-Anlagen auf Arten, Lebensräume und Landschaftsbild entwickelt.
Programm
Nationales Artenhilfsprogramm
Laufzeit
bis
Förderkennzeichen
3522151501
Luftaufnahme von Sonnenkollektoren auf einem See in den Niederlanden
Ziel des Vorhabens war die Erstellung eines Untersuchungskonzeptes zur Identifikation und Bewertung der bau-, betriebs-, anlage- und rückbaubedingten naturschutzfachlichen Auswirkungen von Floating-PV-Anlagen auf Stillgewässern. Basierend auf diesem Konzept sollen nun in einem zweiten Vorhaben die praktischen Untersuchungen durchgeführt sowie Auswirkungen bewertet und Maßnahmen zum langfristigen Erhalt der betroffenen Arten und deren Lebensräume abgeleitet werden.
Vorgehensweise
Auf Grundlage einer eingehenden Literaturrecherche wurde zunächst eine Übersicht über alle bereits bekannten und potenziellen Auswirkungen von Floating-PV-Anlagen in Stillgewässern auf Arten und Biotope durchgeführt. Im Weiteren wurden detaillierte Methoden einzelner biotischer, abiotischer und das Landschaftsbild betreffender Parameter erarbeitet und daraus ein Untersuchungskonzept abgeleitet.
Projektleitung
biota - Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH
Weitere Beteiligte
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Kontakt im BfN
Fachgebiet II 4.3 Naturschutz und Erneuerbare Energien