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Bundesamt für Naturschutz

BfN Schriften 528 - Biodiversität in Ökobilanzen

Ökonomie
BfN-Schriften
Der Verlust der biologischen Vielfalt ist in den letzten Jahren zu einem der zentralen Themen umweltpolitischen Handelns geworden. Motor dieser politischen Entwicklung ist, neben der Erkenntnis, dass der Arten- und Habitatverlust seit Jahren in hoher Geschwindigkeit weiter fortschreitet, auch die gesellschaftliche Einsicht, dass intakte → Ökosysteme, mit ihrer jeweiligen Artenvielfalt eine nicht zu ersetzende Lebensgrundlage sind und zudem wertvolle Leistungen für die Menschen bereitstellen.
Autor*in
Jan Paul Lindner, Ulrike Eberle, Eva Schmincke, Rainer Luick, Briana Niblick, Laura Brethauer, Eva Knüpffer, Tabea Beck, Peggy Schwendt, Isabel Schestak und Daniel Arana
Herausgeber*in
Bundesamt für Naturschutz
Publikationsjahr
2019
Heft Nr.
528
Sprache
Deutsch
Seiten
242
ISBN
978-3-89624-265-5
DOI
10.19217/skr528

Beschreibung

International und national werden zahlreiche Anstrengungen zum Schutz der biologischen Vielfalt unternommen. Um auch Wirtschaftsunternehmen verstärkt einzubinden, bedarf es insbesondere für international agierende Unternehmen weiterhin geeigneter Ansätze. Dabei ist zu bedenken, dass in unterschiedlichen biogeographischen und kulturellen Kontexten zur Beschreibung und Bewertung von → Biodiversität und zur Beurteilung der Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Biodiversität teils voneinander abweichende Indikatoren her-angezogen werden. Die in der Naturschutzgesetzgebung der verschiedenen Staaten welt-weit formulierten Schutzziele sind nicht sämtlich deckungsgleich und auch die Abwägungen zwischen konkurrierenden Schutzzielen werden unterschiedlich getroffen. Nicht zuletzt unterscheiden sich die Handlungsfelder in Bezug auf den Schutz der Biodiversität in ihrer Art und Dringlichkeit. Daraus folgt, dass Biodiversität mit global einheitlichen Indikatoren nicht adäquat zu beschreiben ist und ein regional differenzierterer Ansatz erforderlich ist.

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