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Bundesamt für Naturschutz

Kulturlandschaften gestalten! Zum zukünftigen Umgang mit Transformationsprozessen in der Raum- und Landschaftsplanung

„Kulturlandschaften gestalten!“ lautete das Motto der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesinstitut für Bauwesen, Stadt- und Raumforschung (BBSR) veranstalteten Tagung am 8./9. September 2010 in Erfurt. Vertreter beider Planungsdisziplinen hatten Gelegenheit zum Dialog über Kulturlandschaften und zum gemeinsamen Austausch über den Umgang mit Transformationsprozessen und dem Landschaftswandel in der Raum- und Landschaftsplanung gegeben. Fokussiert wurde vor allem, welche Prozesse unsere Landschaft verändern, ob sich der Landschaftswandel steuern lässt und mit welchen Qualitäten die Landschaften der Zukunft ausgestattet sein müssen.
Herausgeber*in
Bundesamt für Naturschutz, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Publikationsjahr
2011
Sprache
Deutsch
Seiten
56

Beschreibung

Impulse und Ergebnisse der Tagung wurden nun in der Broschüre „Kulturlandschaften gestalten!“ festgehalten, vertieft und anschaulich mit Bildern und Graphiken illustriert. Sie richtet sich an Aktive in der Raum- und Landschaftsplanung, die Fachöffentlichkeit und Interessierte. Die Broschüre beschreibt die Ausgangspunkte der Diskussion und stellt die jeweiligen Perspektiven der Raumordnung und Landschaftsplanung zum Thema (sub)urbane Landschaften sowie Energielandschaften gegenüber.

Bereits umgesetzte, aber auch zukünftig geplante Projekte zeigen in der Broschüre beispielhaft neue Konzepte, Techniken und Prozesse – sie sind Antworten auf die zentralen Fragestellungen. Inspirierende Ideen und der Dialog unter den Akteuren und über die Fachgrenzen hinaus stehen im Vordergrund! Die dargestellten Handlungsansätze und Projekte sollen Mut machen, den Gestaltungsauftrag anzunehmen und „Transformation“ als Schlüsselbegriff im Umgang mit Kulturlandschaften zu begreifen.

Im „Dialog der Disziplinen“ zeigt sich, dass die dargestellten Herausforderungen in unseren urbanisierten Landschaften und Energielandschaften eine Neuorientierung und Neupositionierung der räumlichen Planung notwendig machen: Dies betrifft die Raum- und Landschaftsplanung gleichermaßen! Gerade der Dialog der Planungsdisziplinen ist notwendige Voraussetzung dafür, die verschiedenen Kompetenzen sinnvoller zu verschränken. Dieser hat zwar zweifelsohne seine Tradition, aber er gewinnt vor dem Hintergrund gänzlich neuer Dimensionen von Landschaftsveränderungen auch eine neue Bedeutung. Auf diesem Weg wird zudem eine größere Offenheit gegenüber anderen Raumakteuren eingefordert: Die räumliche Planung braucht Partner, will sie Transformationsprozesse erfolgreich (mit)gestalten.

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