Bundesamt für Naturschutz

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Landschaftssteckbrief

14300 Büdinger Wald


Landschaftstyp:

2.1 Reine Waldlandschaft



Großlandschaft:

Deutsche Mittelgebirgsschwelle



Fläche:

203 km²



Beschreibung:

Der Büdinger Wald bildet die nordwestliche Fortsetzung des Spessart, von dem er nur durch die Kinzig getrennt wird. Er ist eine NW-SO verlaufende Buntsandsteinscholle, die von 350 m im N auf 410 m Höhe im S ansteigt. Im NW greifen Basaltschollen des benachbarten Vogelsberg auf die Landschaft über. Durch mehrere tief eingeschnittene Bachtäler, die in NO-SW-Richtung verlaufen, wird die Hochfläche in einzelne Rücken aufgelöst. Die Böden der Hochfläche bilden v.a. anlehmige bis lehmige Sandböden, die fast vollständig von Wald bedeckt sind. Nur die Lehmböden der Täler sind waldfrei. Auf den Basalten liegen steinige, grusige bis sandige Böden.
Die Waldflächen der Landschaft bestehen zum größeren Teil aus Laubwäldern, darunter auch Verbreitungsschwerpunkte schutzwürdiger Edellaubbaumwälder. Die Bachtäler sind meist als Grünland genutzt. Die Landschaft hat hohe Bedeutung als Erholungsgebiet.
Es bestehen einige kleinere NSG in der Landschaft und im NW-Teil auch zwei kleine FFH-Gebiete. Neben den Schutzgebieten sind weitere Waldflächen und/oder besonders trockene und feuchte Bereiche als "National bedeutsame Flächen für den Biotopverbund" erfasst worden.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 0,39 %
Vogelschutzgebiete 0,37 %
Naturschutzgebiete 0,63 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 1,02 %


Abgrenzung der Landschaft 'Büdinger Wald' (14300)

Abgrenzung der Landschaft "Büdinger Wald" (14300)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
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Letzte Änderung: 01.03.2012

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