Bundesamt für Naturschutz

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Landschaftssteckbrief

52100 Calenberger Lößbörde


Landschaftstyp:

4.2 Ackergeprägte offene Kulturlandschaft



Großlandschaft:

Norddeutsches Tiefland



Fläche:

684 km²



Beschreibung:

Die Calenberger Lößbörde wird südlich und westlich von dem Calenberger-Bergland, dem Ith-Hils-Bergland und dem Innerste-Bergland umschlossen, zu denen Höhenunterschiede bis zu 250 m bestehen und grenzt im Norden an die Leineniederung und den Ballungsraum Hannover. In Nord-Süd-Richtung wird sie vom Leinetal durchzogen, in dem entlang des Flusses viele Kiesteiche liegen. Sie ist eine intensiv agrarisch genutzte, stark wellige und wenig strukturierte Landschaft. Die mächtige Lößauflage bildet einen fruchtbaren Boden und ist somit sehr gutes Ackerland. Der Anteil der Siedlungsflächen, zumeist regellose, stark verdichtete Haufendörfer, liegt mit ca. 10 % doppelt so hoch wie der Anteil der Waldflächen.
Neben dem vorherrschenden Ackerbau findet im Tal der Leine ein intensiver Naßabbau von Kiesen und Sanden statt.
Die Baggerseen bei Pattensen haben eine nationale Bedeutung als Vogelrastgebiet. Darüberhinaus wurden bei der Biotopkartierung keine herausragenden Flächen erfaßt.



Schutzgebietsanteile
(% Gesamtlandschaftsfläche, Stand 2010)
FFH-Gebiete 3,36 %
Vogelschutzgebiete 0,05 %
Naturschutzgebiete 1,97 %
Nationalparke 0 %
sonst. Schutzgebiete 0 %
Effektiver Schutzgebietsanteil 3,78 %


Abgrenzung der Landschaft 'Calenberger Lößbörde' (52100)

Abgrenzung der Landschaft "Calenberger Lößbörde" (52100)
Kartengrundlage: (c) GeoBasis-DE / BKG 2007


Vorschläge für Ergänzungen oder Korrekturen zur vorliegenden Landschaftsbeschreibung bitten wir uns mitzuteilen.
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Letzte Änderung: 01.03.2012

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