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Bundesamt für Naturschutz

Biologische Vielfalt berücksichtigen in der Städtebauförderung (BioViBeS) – Empfehlungen für Kommunen zur Berücksichtigung der Biologischen Vielfalt in Fördergebieten der Städtebauförderung

Siedlungsbereich
Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
Eine vielfältige Stadtnatur schützt und fördert die urbane Biodiversität und hat positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der Stadtbevölkerung. Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument für die Erneuerung und Entwicklung der Städte und Gemeinden, mit welchem auch Belange der biologischen Vielfalt in der Stadtentwicklung verankert werden können.
Zuständiges Fachgebiet
Fachgebiet II 4.1 Landschaftplanung, räumliche Planung und Siedlungsbereich
Laufzeit
04/2022 - 03/2024

Beschreibung

FKZ 3521 84 1500

Problemstellung und Ziele

Vielfältige Stadtnatur leistet Beiträge zu Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner*innen, zur Anpassung an den Klimawandel und kann die biologische Vielfalt urbaner Räume erhalten und fördern. Die Städtebauförderung ist ein zentrales Instrument, um nachhaltige Stadtentwicklung zu betreiben und um innovative städtebauliche Vorhaben zu entwickeln. Mit den seit 2020 geltenden Fördervoraussetzungen sind bei Vorhaben der Städtebauförderung Maßnahmen zum Klimaschutz und zur -anpassung vorgesehen, hierzu gehört auch die Verbesserung der grünen Infrastruktur. Somit ermöglichen alle Förderlinien der Städtebauförderung auch die Integration von biodiversitätsfördernden Maßnahmen. Um diese Möglichkeiten bekannter und handhabbar zu machen, bedarf es einer stärkeren fachlich-konzeptionellen Unterstützung von Kommunen durch das Aufzeigen von kommunalen Handlungsspielräumen, der Bereitstellung von anwendungsbezogenen Informationen, aber auch einer entsprechenden Rahmensetzung des Bundes und der Länder.

Ziel des Vorhabens ist es, diese Herausforderungen zu adressieren und zu analysieren inwieweit Maßnahmen zur Entwicklung der Biologischen Vielfalt in Gebieten der Städtebauförderung integriert werden können und welche guten Praxisbeispiele es bisher gibt. Darauf aufbauend soll eine Handreichung für Kommunen erstellt werden, die darlegt, wie in Fördergebieten der Städtebauförderung biodiversitätsfördernde Maßnahmen verstärkt umgesetzt werden können. Dazu wird ein kollaborativer Prozess mit verschiedenen Akteur*innen initiiert, um sicherzustellen, dass die Handreichung praxisorientiert und auf die Bedürfnisse der Kommunen zugeschnitten ist. Abschließend werden Empfehlungen für die Bundes- und Landesebene abgeleitet und verschiedene Optionen zur Verbreitung der Handreichung identifiziert und genutzt.

Förderung durch

Bundesamt für Naturschutz

Kontakt im BfN

Arne Kunkel
0341 30977-0
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