Bundesamt für Naturschutz

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Änderungen bei der Einfuhr von Jagdtrophäen von Arten des Anhangs B

Mit Inkrafttreten der Verordnung (EU) 2015/56 am 05.02.2015 zur Änderung der Verordnung (EG) 865/2006 wurden folgende wichtigen Änderungen bei der Einfuhr von Jagdtrophäen von Arten des Anhangs B der Verordnung (EG) 338/97 rechtswirksam:

Seit 05.02.2015 gelten die Erleichterungen für die Einfuhr von selbst erlegten Jagdtrophäen zum persönlichen Gebrauch von Arten des Anhangs B der Verordnung (EG) 338/97 (Einfuhr ohne Einfuhrgenehmigung) nicht mehr für die Arten und Populationen, die gleichzeitig im Anhang XIII der Verordnung (EG) 865/2006 aufgeführt sind.

Zurzeit betrifft das folgende Arten:

  • Loxodonta africana (Afrikanischer Elefant)

  • Ceratotherium simum simum (Südliches Breitmaulnashorn)

  • Panthera leo (Löwe)

  • Hippopotamus amphibius (Flusspferd)

  • Ursus maritimus (Eisbär)

  • Ovis ammon (Altai Argali)

  • Ovis collium (Kasachisches Argali)

  • Ovis jubata (Shansi Argali)

  • Ovis darwini (Gobi Argali)

  • Ovis karelini (Tianschan Argali)

  • Ovis polii (Marco Polo Argali)

  • Ovis severtzovi (Severtzov's Argali)

Bei der Einfuhr von Jagdtrophäen dieser Arten muss Artikel 4 der Verordnung (EG) 338/97 angewandt werden (gemäß Artikel 57(3a) VO(EG) 865/2006). Das bedeutet, dass dafür eine Einfuhrgenehmigung des Bundesamtes für Naturschutz erforderlich ist.

Bitte beachten Sie auch, dass bestehende Importverbote für die betroffenen oben genannten Arten umzusetzen sind und in diesen Fällen Anträge auf Einfuhrgenehmigung abgelehnt werden müssen. In der Datenbank ZEET können Sie unter den betroffenen Arten die aktuellen Importverbote recherchieren.

Letzte Änderung: 21.01.2015

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