Bundesamt für Naturschutz

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ID 012 - Gehronsee, BB

Gebietsnummer:

Blässgänse ©Jannes Bayer
Blässgänse ©Jannes Bayer

012

Gebietsname:

Gehronsee

Schutzzeit:

September – November & Februar – April

Gebietsfläche (in Hektar):

815


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Der Gehronsee liegt im Norden Brandenburgs im Landkreis Oberhavel bei der Gemeinde Gransee. Als Bestandteil des überregionalen Biotopverbundes in der naturräumlichen Einheit der Granseer Platte des nordbrandenburgischen Platten- und Hügellandes und aufgrund seiner weitestgehenden Ungestörtheit ist der See als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Flachwassersee mit schwimmendem Moor und einem weitflächigen, geschlossenen Schilfgürtel, Röhrichten und angrenzenden Wäldern und Feuchtwiesen stellt ein bedeutendes Brut- und Nahrungsgebiet für zahlreiche Vogelarten dar. Besondere Bedeutung kommt dem Gehronsee außerdem als Rastplatz nordischer Wildgänse zu.


Weitere Informationen:

Landesumweltamt Brandenburg


Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 10.000


    Blässgänse ©Jannes Bayer
    Blässgänse ©Jannes Bayer

    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel
    Saatgans ©Biologische Station im Kreis Wesel

Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 012 Gehronsee ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 012 Gehronsee (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Zu diesem Gebiet liegen uns zur Zeit leider noch keine Luftbilder vor.

Vielleicht können Sie uns helfen: Verfügen Sie über Luftbilder oder haben Sie die Möglichkeit solche Aufnahmen aus der empfohlenen Höhe (oder höher) zu erstellen? Wenn ja, könnte hier bald Ihr Bild zu sehen sein.

Kontakt: Michael Pütsch puetschm@bfn.de


Bilder von Arten & Lebensräumen:


Blässgänse ©Jannes Bayer
Blässgänse ©Jannes Bayer

Blässgänse erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 1,65 Metern. Ausgewachsene Blässgänse lassen sich übrigens u.a. anhand ihrer weißen Schnabelbasis gut von anderen Wildgänsen unterscheiden.


Saatgänse ©Jannes Bayer
Saatgänse ©Jannes Bayer

Saatgänse zählen mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,76 Metern zusammen mit den Graugänsen zu den größten heimischen Wildgänsen. Charakteristisch sind ihr schwarz-oranger Schnabel und der dunkle Kopf. Zwei Unterarten überwintern in Mitteleuropa: die Waldsaatgans und die Tundrasaatgans.

Letzte Änderung: 19.03.2010

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