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ID 207 - Drömling, ST

Gebietsnummer:

Drömling ©S. Ellermann, LAU-Archiv
Drömling ©S. Ellermann, LAU-Archiv

207

Gebietsname:

Drömling

Schutzzeit:

September – März

Gebietsfläche (in Hektar):

25.772


Kurzbeschreibung des Gebiets:

Im Nordwesten Sachsen-Anhalts, am Südwestrand der Altmark und an der Grenze zu Niedersachsen, liegt die Niederungslandschaft des Europäischen Vogelschutzgebietes Drömling mit dem gleichnamigen Naturpark. Das frühere Sumpfgebiet wird heute geprägt durch weiträumige Wiesenbereiche, immer wieder unterbrochen durch Weidensäume und Gräben. Fliessgewässer wie Aller und Ohre mit ihren Sumpfseggen-Uferseggen-Rieden und Schilfröhrichten sowie (Feucht-)Grünlandflächen und kleinflächigen Eichen-Birken-Wäldern bieten zahlreichen Vogelarten einen Lebensraum. Von Herbst bis Frühjahr nutzen außerdem tausende Wat- und Wasservögel den Drömling als Rast- und Überwinterungsquartier.



Luftfahrt-bedeutsame Vogelarten:

Gesamtpopulation (Durchschnittswert): 20.000


Links zu Biotop- und Arteninfodatenbanken:

Natursportinfo: Informationen zu Tierarten und Lebensräumen 


Gebietskarte (aus ICAO 2010):

ID 207 Drömling ICAO 2010 (© DFS)
Gebietsdarstellung aus ICAO Karte 2010: ID 207 Drömling (© DFS)

Luftbilder des Gebietes:


Nördlicher Drömling ©S. Ellermann, LAU-Archiv
Nördlicher Drömling ©S. Ellermann, LAU-Archiv

Kulturlandschaft im nördlichen Drömling.


Bilder von Arten & Lebensräumen:


Kraniche ©Uschi Dreiucker (moorhenne) / PIXELIO
Kraniche ©Uschi Dreiucker (moorhenne) / PIXELIO

Auf Feldern und Wiesen suchen Kraniche nach Nahrung um sich genügend Energiereserven für ihren Zug anzulegen. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,20 Metern und einer Körpergröße von bis zu 1,20 Metern zählt der Kranich zu den größten heimischen Vogelarten.


Blässgans ©Jannes Bayer
Blässgans ©Jannes Bayer

Auch tausende nordische Gänse suchen das Gebiet alljährlich auf. Blässgänse erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 1,65 Metern. Ausgewachsene Blässgänse lassen sich übrigens u.a. anhand ihrer weißen Schnabelbasis gut von anderen Wildgänsen unterscheiden.

Letzte Änderung: 28.03.2010

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