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Bundesamt für Naturschutz

Landschaftsplanerische Steuerung des natürlichen Klimaschutzes

Landschaftsplanung
Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz
Im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz ist als Maßnahme vorgesehen, die Möglichkeiten der Landschaftsplanung zur Identifizierung und planerischen Sicherung von Flächen und Ökosystemen zu erproben und hierzu übertragbare Handlungsanleitungen und Arbeitshilfen zu entwickeln (vgl. Maßnahme 9.8). Dies soll modellhaft für Planungsregionen (Landschaftsrahmenplan) und Kommunen (örtlicher Landschaftsplan) umgesetzt werden.
Zuständiges Fachgebiet
Fachgebiet II 4.1 Landschaftsplanung, räumliche Planung und Siedlungsbereich
Laufzeit
01.09.2025 - 31.08.2028
Finanzvolumen
1.100.000 €

Beschreibung

FKZ 3524 NK 960A / 960B

Zur Bewältigung der Klimawandelfolgen werden absehbar große Anstrengungen notwendig sein. Hier ist die räumliche Planung in vielfacher Hinsicht gefordert. Im Kontext des vorsorgenden Klimaschutzes kann und muss die räumliche Planung einen erheblichen Beitrag leisten. Von Seiten der Landschaftsplanung ist hier der natürliche Klimaschutz von zentraler Bedeutung, der die Leistungsfähigkeit natürlicher Ökosysteme wie Moore, Wälder oder auch landwirtschaftlich genutzter Flächen und deren planerische Steuerung betrifft. Die meisten Aspekte des natürlichen Klimaschutzes sind an naturräumliche Bedingungen geknüpft und damit im regionalen Kontext zu betrachten. Auf strategischkonzeptioneller Ebene ist die überörtliche Landschaftsrahmenplanung für den natürlichen Klimaschutz von zentraler Bedeutung. Darin können Szenarien des Klimawandels regional aufgegriffen, 

Sensitivitäts- und Vulnerabilitätsanalysen dargestellt und Zielkonflikte mit den gesetzlichen Klimaschutz- und Naturschutzvorgaben bewältigt werden. Der natürliche Klimaschutz kann am wirksamsten auf überörtlicher Ebene planerisch vorbereitet werden und muss durch entsprechende Maßnahmen auf lokaler Ebene konkretisiert und umgesetzt werden. Um konkrete Beiträge der Landschaftsplanung modellhaft sowohl für Planungsregionen als auch für Kommunen zu erproben und übertragbare Handlungsleitlinien und Arbeitshilfen zu entwickeln, müssen die Ebenen der LRP und der kommunalen Landschaftsplanung betrachtet werden.

Zuwendung (bestimmt) für

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Institut für Ökologie und Landschaft
Prof. Dr. Ing. Markus Reinke
Am Staudenpark 8, 85354 Freising
Professor Hellriegel Institut an der Hochschule Anhalt e.V.
Prof. Dr. Matthias Pietsch
Strenzfelder Allee 28 , 06406 Bernburg (Saale)
03471 355 1140

Förderung durch

Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Bundestages

Kontakt im BfN

Fachgebiet II 4.1 Landschaftsplanung, räumliche Planung und Siedlungsbereich
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