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Bundesamt für Naturschutz

BfN-Schriften 767 - Schadenschwellen und Biodiversität im Pflanzenschutz - ein ökonomischer Ansatz ökologisch erweitert

Land- und Forstwirtschaft
BfN-Schriften
Aufbauend auf dem traditionellen ökonomischen Schadensschwellenmodell für Schädlinge wurde ein erweitertes Modell entwickelt, das Biodiversitätsvorteile integriert. Basierend auf einem deutschen Entscheidungshilfesystem, wurden Schwellenwerte für Winterweizen berechnet, die Existenzwerte für verschiedene Unkrautdichten berücksichtigen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schwellenwerte ansteigen.
Autor*in
Johanna Bensch, Friederike de Mol, Joachim Kakau, Horst-Henning Steinmann und Bärbel Gerowitt
Herausgeber*in
Bundesamt für Naturschutz
Publikationsjahr
2026
Heft Nr.
767
Sprache
Deutsch
Seiten
38
ISBN
978-3-89624-531-1
DOI
10.19217/skr767

Beschreibung

Schadens- und Bekämpfungsschwellen sind für zahlreiche Feldfrüchte und ihre Schaderreger im Ackerbau erarbeitet worden und stehen für die Praxis als Beratungsgrundlage zur Verfügung. Sehr gut abgedeckt sind die Kulturarten mit großem Anbauumfang bzw. wirtschaftlicher Bedeutung. Für Kulturpflanzenarten mit geringerem Anbauumfang sind dagegen nur wenig Schwellenwerte erarbeitet. In einer Umfrage unter Betriebsleitern wurde gezeigt, dass auch nach Jahrzehnten der Beratung nicht immer restlose Klarheit über die Schwellenkonzepte besteht. Die überwiegende Zahl der Betriebsleiter setzt jedoch nach eigenen Aussagen Schwellenwertkonzepte in den wichtigen Ackerbaukulturen um. Ein Nutzen für Ökonomie und Ökologie wird anerkannt.

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