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Bundesamt für Naturschutz

Die Oder - vier Jahre nach der Umweltkatastrophe von August 2022

Gewässer und Auen
PraxisINFOS
Die Umweltkatastrophe in der Oder im August 2022 führte zu einem der größten Fischsterben Europas der letzten Jahrzehnte. Ein vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördertes Sonderuntersuchungsprogramm erforschte die Ursachen und erfasste die Folgen für das Ökosystem.
Herausgeber*in
Bundesamt für Naturschutz
Publikationsjahr
2026
Sprache
Deutsch
Seiten
6
DOI
10.19217/prx2614

Beschreibung

Im Sommer 2022 trat ein massives Sterben von Fischen, Muscheln und weiterer Wasserorganismen in der polnischen Oder auf, das sich flussabwärts bis nach Deutschland fortsetzte. Auslöser war die Massenvermehrung einer salzliebenden und giftbildenden Brackwasseralge (Prymnesium parvum). Das gesamte Ökosystem der Oder wurde durch diese Umweltkatastrophe stark geschädigt. Aufgrund der nationalen und länderübergreifenden Bedeutung sowie der Folgen für das Ökosystem und für die Fischerei an der Oder wurde das „Sonderuntersuchungsprogramm zur Umweltkatastrophe in der Oder“ (ODER~SO) initiiert, in dem die Ursachen der toxischen Algenmassenentwicklung, die ökologischen Folgen und der Verlauf der bisherigen Regeneration des Fluss-Aue-Ökosystems nach der Katastrophe erfasst sowie Präventionsmöglichkeiten abgeleitet wurden.

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