DBBW baut Informationsangebot zum Wolfsmonitoring aus
Seit 2025 werden die amtlichen Daten der Bundesländer zum Wolfsmonitoring ausschließlich auf der Website der DBBW veröffentlicht. Die neu gestaltete Startseite bietet ab sofort einen übersichtlicheren Einstieg mit direkter Abrufmöglichkeit der wichtigsten Kennzahlen zum Wolf.
Dazu gehören unter anderem die Übersicht der Bundesländer mit Wolfsvorkommen, die Anzahl besetzter Rasterzellen, die bestätigten Territorien sowie die im Monitoringjahr gemeldeten Totfunde. Neue Schnellzugriffelemente erleichtern zudem den direkten Zugang zu den Zusammenstellungen der DBBW, darunter die Amtlichen Monitoringdaten zum Wolf, die FAQs zum Wolf und die Status- und Schadensberichte.
Das erweiterte Angebot umfasst nun auch die von den Bundesländern jährlich erhobenen und bundesweit aufbereiteten Daten für die Arten Luchs, Goldschakal und Braunbär. Neben Artporträts stehen die aktuellen Informationen zum Bestand sowie die amtlichen Vorkommenskarten zum Abruf bereit. Darüber hinaus bietet die überarbeitete Webseite Kontaktdaten der für das Monitoring zuständigen Ansprechpersonen in den Bundesländern sowie weiterführende Informationen zu einzelnen Arten.
Hintergrund
Die DBBW berät Naturschutzbehörden von Bund und Ländern bei allen Fragen zum Thema Wolf und stellt Informationen – beispielsweise die Daten aus dem Wolfsmonitoring der Bundesländer - auf der DBBW-Website bereit. Getragen wird die DBBW von einem Konsortium aus mehreren wissenschaftlichen Institutionen: Unter Führung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung arbeiten darin das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland, das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) und das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, Standort Gelnhausen.
Die DBBW war im Jahr 2016 von der Bundesregierung auf Bitte der Bundesländer eingerichtet und im Anschluss nach Aufforderung des Bundestags verstetigt worden. Der Betrieb der DBBW wird mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert; die fachliche Betreuung liegt beim Bundesamt für Naturschutz.