ANK-Themenwoche: Aktionstag „Klimaschützer Meer“
Seegraswiesen, Salzwiesen und der Meeresboden – sie alle speichern Kohlenstoff und wirken so der Klimakrise entgegen. Von mikroskopisch kleinem Phytoplankton bis zu großen dichten Braunalgenwäldern – viele Organismen spielen dabei in der Nord- und Ostsee eine wichtige Rolle. Aber wie lassen sich Meereslebensräume untersuchen und – sofern nötig – wiederherstellen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben Forschende und Praktiker beim Aktionstag „Klimaschützer Meer“. Auf dem bunten Programm stehen geführte Wanderungen, eine Ausstellung sowie Mitmach- und Spielaktionen.
Und auch Mitarbeiter*innen des Bundesamtes für Naturschutz sind mit dabei – bei der Aktion „Klimaschützer Meer: Entdecken – Lernen – Spielen“ am 10. Oktober von 9.30 bis 17.00 Uhr im Meeresmuseum Stralsund. Gemeinsam mit den Besucher*innen gehen sie den Fragen nach: Was macht die Meere zu Klimaschützern? Und wann verlieren sie diese Kraft? Die spannende Reise von CO2 durch das Meer kann mit einem Mitmachprogramm für die ganze Familie auf vielfältige Weise – mit Spielen, Experimenten, Basteleien – erfahren werden. Treffpunkt für Interessierte ist das Schildkrötengebäude im Meeresmuseum Stralsund. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es fällt jedoch die Eintrittsgebühr für das Meeresmuseum an.
Hintergrund
Wälder und Auen, Böden und Moore, Flüsse und Seen, Meere und Küsten – sie alle binden Kohlenstoff und dienen als Puffer gegen die Folgen der Klimakrise, sofern sie gesund sind. Das Bundesumweltministerium (BMUKN) unterstützt mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) Projekte, die diese artenreichen Lebensräume stärken, um so das Klima zu schützen. Vom 07. bis 14. Oktober 2026 findet die ANK-Themenwoche mit zahlreichen Informationsangeboten statt. Der Aktionstag „Klimaschützer Meer“ ist in die ANK-Themenwoche eingebettet.