Bundesamt für Naturschutz

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Naturschutzförderung

Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben des Bundes im Bereich Naturschutz- und Landschaftspflege

a) Anzahl geförderter E+E-Vorhaben nach Schwerpunkten

b) Mittel (Titelansätze) für E+E-Vorhaben

Der Bund testet neue Naturschutzkonzepte in der Praxis

Die Praxistauglichkeit verschiedener neuartiger Naturschutzkonzepte lässt sich mit Hilfe von Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E-Vorhaben) prüfen. Seit 1987 wurden vom Bund 99 E+E-Vorhaben gefördert. Sie lassen sich insgesamt sechs thematischen Schwerpunkten zuordnen und sind über ganz Deutschland verteilt.


Mit Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben (E+E-Vorhaben) im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege werden verschiedenste neuartige Naturschutzkonzepte praktisch erprobt. Durch eine parallele wissenschaftliche Begleitung lassen sich fundierte Empfehlungen ableiten, die eine breite Umsetzung in die Praxis ermöglichen.

Seit 1987 wurden vom Bund 99 E+E-Vorhaben gefördert, von denen 85 mittlerweile abgeschlossen sind. Insgesamt wurden bisher rund 127 Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt (Stand: 09.2015). Aktuell stehen für E+E-Vorhaben knapp 3 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Gemäß ihrem Neuartigkeitsanspruch sind die in den E+E-Vorhaben erprobten Ideen und Konzepte sehr vielfältig. Die Vorhaben lassen sich sechs übergeordneten Schwerpunkten zuordnen und sind über das ganze Bundesgebiet verteilt. Den größten Anteil (36 Prozent) haben Vorhaben, die auf die Erhaltung, Wiederherstellung und Vernetzung wertvoller Lebensräume abzielen (Schwerpunkt „Biotope schützen“). Ein aktueller und an Bedeutung zunehmender Schwerpunkt des E+E-Programms ist die Erprobung von Modellprojekten, die sowohl dem Naturschutz als auch dem Klimaschutz zugutekommen.