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Bundesamt für Naturschutz

Steg in einer Sumpf- und Moorlandschaft

Neue Methoden für das Flussgebietsmanagement am Beispiel des Glemsgewässersystems

Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben
Gewässer und Auen
Das Vorhaben zielte darauf ab, punktuelle Naturschutzmaßnahmen an der Glems durch ein einheitliches, gesamtverbandliches Vorgehen zu ersetzen. Durch die koordinierte Umsetzung von Maßnahmen wie der Auwaldentwicklung soll eine gezielte Gewässerentwicklung erreicht werden.
Programm
Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben
Förderschwerpunkt
Biotope schützen
Bundesland
Baden-Württemberg
Laufzeit
bis
Finanzvolumen (Bundesmittel)
780.000 Euro
Sprungmarke

Beschreibung

Ziel des Vorhabens war es, die kleinräumige Betrachtungsweise bei der Durchführung von Naturschutzmaßnahmen an der Glems abzulösen durch ein einheitliches Vorgehen. Bisher wurden konkrete Maßnahmen in der Regel aufgrund von aktuellen Problemen (Uferrutschungen, umgestürzte Bäume, Sedimentanlandungen, Straßenbaumaßnahmen etc.), im Zusammenhang mit Bebauungsplänen oder aufgrund konkreter Anträge aus der Mitte des Gemeinderates angegangen. Diese Maßnahmen sind in der Regel punktuell und kleinräumig, ohne Betrachtung des Ganzen und ohne Koordination mit Ober- und Unterliegern. In Zukunft sollen bestimmte Gruppen von Maßnahmen (Auwaldentwicklung, Verbesserung der Durchgängigkeit, Feuchtgrünlandentwicklung) für die gesamte Glems einheitlich vorbereitet und umgesetzt werden. Damit sollte diese Pflichtaufgabe der Gemeinden eine neue Richtung erhalten, bei der eine gezielte und naturschutzorientierte Gewässerentwicklung stärker als bisher zur Geltung kommt.

Weiteres

  • Laufzeit: 01..06.1996 - 01.03.1998 (Voruntersuchung), 01.01.2002 - 01.12.2004 (Hauptvorhaben), 01.08.2002 - 01.12.2004 (Wissenschaftliche Begleitung)
  • Lage: Einzugsgebiet der Glems, Stadtkreis Stuttgart und Landkreise Böblingen und Ludwigsburg, Baden-Württemberg

Förderung durch

BfN, Land Baden-Württemberg, Stadt Leonberg, Universität Freiburg

Kontakt im BfN

Fachgebiet II 2.4 Gewässerökosysteme, Wasserhaushalt, Blaues Band