Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Aktuelles

Steilufer an der Ostsee (Foto: Matthias Braun)

Berlin/Bonn, 13. Oktober 2021: Um ökologisch besonders wertvolle und artenreiche Regionen in Deutschland zu schützen, wurden im Bundesprogramm Biologische Vielfalt 30 "Hotspots der biologischen Vielfalt" ausgewählt. In einer dieser Regionen ‒ der Westmecklenburgischen Ostseeküste mit dem Lübecker Becken ‒ sollen jetzt im Rahmen einer Vorstudie die Grundlagen für das geplante länderübergreifende Verbundprojekt "Forum der Vielfalt" gelegt werden, um die gebietstypische, natürlich und historisch gewachsene biologische Vielfalt zu erhalten. Das Projekt im Hotspot 28, für das sich fünf Partner zusammengefunden haben, soll im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert werden.

 zur Pressemitteilung

Prof. Beate Jessel, Jochen Flasbarth und Sabine Riewenherm (Foto: U. Euler)

Berlin/Bonn, 31. August 2021: Zum 1. September tritt Sabine Riewenherm das Amt der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) an. Zuletzt leitete die Diplom-Biologin das Landesumweltamt in Rheinland-Pfalz. Sie folgt auf Prof. Dr. Beate Jessel, die das Amt knapp 14 Jahre innehatte und jetzt als Direktorin an die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in die Schweiz wechselt. Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, nahm heute die Amtsübergabe im Bundesamt für Naturschutz in Bonn vor.

 zur Pressemitteilung

Tal des Flusses Marka (© Anne Breitenbach)

Berlin/Bonn, 30. August 2021: Die Landschaft südlich von Oldenburg ist von einer außergewöhnlichen Vielfalt an Lebensräumen geprägt: Auf trockenen Heideflächen und in nassen Moorniederungen leben zahlreiche Arten, die an diese besonderen Bedingungen angepasst sind. Mit dem Projekt „Hotspot 23 – Vielfalt in Geest und Moor“ sollen diese wertvollen artenreichen Lebensräume, die regional eine besondere Bedeutung für die biologische Vielfalt haben, erhalten werden. Gefördert wird das Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums in Höhe von rund 3,85 Millionen Euro.

 zur Pressemitteilung


BfN-Positionspapier zu Neuen Gentechniken und ihrer Regulierung

Cover BfN Viewpoint "New developments and regulatory issues in plant genetic engineering"

Bonn, 15. Oktober 2021: Die EU-Kommission hat eine Folgenabschätzung Neuer Gentechniken eingeleitet. Mit dieser Folgenabschätzung sollen Gesetzesvorschläge zur Regulierung bestimmter Neuer Gentechniken bei Pflanzen evaluiert werden. Das BfN nimmt in einem Positionspapier Stellung und erläutert, warum die geltende Regulierung von GVO in der EU für Neue Gentechniken geeignet und auch notwendig ist, um sowohl Mensch, Tier und Umwelt vor potentiellen Gefahren zu schützen als auch mögliche Nachhaltigkeitsziele im Rahmen europäischer Strategien zu unterstützen.
Zur Kurzzusammenfassung (deutsch)

und Positionspapier (englisch)

Neu erschienen: „Bürgerdialog Bioökonomie – ein Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation“

Bonn, 14. Oktober 2021: Das Konzept der Bioökonomie genießt in der öffentlichen Diskussion über die Ausgestaltung einer naturverträglichen Wirtschaft und einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Aufmerksamkeit. 2020/2021 initiierte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) einen Bürgerdialog zu Chancen und Risiken der Bioökonomie für die biologische Vielfalt. Der neu erschienene Band 615 der BfN-Skripten „Bürgerdialog Bioökonomie. Ein Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation“ skizziert die theoretischen Grundlagen, dokumentiert den Prozess sowie die Ergebnisse des Bürgerdialogs und gibt einen Ausblick zum Beitrag der Bioökonomie zu einer sozial-ökologischen Transformation.

Zur Publikation

Neue Gebührenordnung in Kraft getreten

Flur (Foto: U. Euler)

Bonn, 01. Oktober 2021: Die „Besondere Gebührenverordnung BMU“ (BMUBGebV) löst zum 1. Oktober bislang geltende Spezialverordnungen ab. Auch die BfN-Kostenverordnung tritt an diesem Tag außer Kraft. Die Erhebung von Fest- und Zeitgebühren für Verwaltungsentscheidungen des BfN, zum Beispiel beim Vollzug des Artenschutz- und Meeresnaturschutzrechts sowie bei der Umsetzung der Verpflichtungen nach dem Nagoya-Protokoll richtet sich nun nach der BMUBGebV. Dies gilt nicht für Anträge, die vor dem 1. Oktober 2021 eingegangen sind.

Zur Gebührenverordnung: https://www.gesetze-im-internet.de/bmubgebv/

"Erfassung und Schutz der Pflanzenvielfalt“ – Neue Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“

Cover der Publikation

Bonn, 6. September 2021: Nur mithilfe belastbarer Datengrundlagen, die den Zustand, Veränderungen und Gefährdungen der Pflanzen belegen, kann es gelingen, den Rückgang von Farn- und Blütenpflanzen zu bremsen. Die jetzt erschienene Schwerpunktausgabe von „Natur und Landschaft“ stellt in acht Fachbeiträgen Ansätze und Programme für die Erfassung und den Schutz der natürlichen Pflanzenvielfalt in Deutschland vor. Sie beschreibt die Bandbreite und Erfordernisse des botanischen Artenschutzes basierend auf Erkenntnissen aktueller Forschung sowie den Erfahrungen und Erfolgen von Förder- und Schutzmaßnahmen in der Praxis. „Natur und Landschaft“ ist die älteste Fachzeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege im deutschsprachigen Raum, herausgegeben vom BfN.

Zur Schwerpunktausgabe

Aktuelle Daten zu durch Wölfe verursachten Schäden in Deutschland im Jahr 2020

Foto: Heiko Anders

Bonn, 11. August 2021: Zu den durch Wölfe verursachten Schäden sowie die Kosten von Prävention und Ausgleich sind nun aktuelle Daten und Informationen online verfügbar. Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf stellt diese Daten und Informationen der Bundesländer im Auftrag des BfN jährlich zusammen. Für 2020 wurden insgesamt 942 Wolfsübergriffe auf Nutztiere an die DBBW berichtet. Die Höhe der Fördermittel der Bundesländer für Herdenschutzmaßnahmen lag bei 9.501.690 Euro, die Höhe der Schadensausgleichzahlungen betrug 802.294 Euro.
Weiterführende Informationen
Bericht der DBBW
Informationen zur DBBW

Auenzustand selbst erfassen - Neues Verfahren online

Bonn, 09.07.2021: Mit dem Bewertungsverfahren AuenZEB (AuenZustandErfassenBewerten) steht der interessierten Fachöffentlichkeit seit heute ein neues Verfahren zur Auenzustandsbewertung zur Verfügung. Damit können Behörden, Planungsbüros, Forschungseinrichtungen und Naturschutzverbände eigenständig den lokalen Auenzustand erfassen, um so beispielsweise den Erfolg von Renaturierungsmaßnahmen zu dokumentieren. Die Softwareanwendung und die dazugehörige Handlungsanleitung sind über die BfN-Website frei verfügbar.
Mehr Informationen

Fachempfehlungen zur avifaunistischen Erfassung und Bewertung bei Windenergieanlagen-Genehmigungsverfahren

Windenergieanlagen (Foto: J. Stahmer)

Bonn, 08. Juli 2021: Fachliche Vorschläge für eine kriterienbasierte, nachvollziehbare Erfassung und Bewertung des artenschutzrechtlichen Konfliktpotenzials bei Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb von Windenergieanlagen, werden in den BfN-Skripten 602 dargestellt. Es handelt sich dabei um Fachempfehlungen der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten. Vorgeschlagen werden Methoden zur vertiefenden Sachverhaltsermittlung im konkreten Genehmigungsfall (Habitatpotential- & Raumnutzungsanalyse) sowie artspezifische Vorgaben hinsichtlich der erforderlichen Begehungstermine und Wertungszeiträume. Das Skript enthält eine schematische Entscheidungshilfe zur Einschätzung der erforderlichen Untersuchungstiefe und untersetzt die vorgeschlagenen Methoden mit konkreten Beispielskizzen.
Mehr

NMZB: Biodiversitätsmonitoring voranbringen – Wissen bündeln – Akteure vernetzen

Foto: Michael Pütsch

Leipzig, 27. Mai 2021: Das Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) will Akteure von Citizen-Science-Projekten bis hin zur Forschung zusammenbringen und gemeinsam mit ihnen das bundesweite Biodiversitätsmonitoring und die Erfassungsmethoden weiterentwickeln. In der Aufbauphase des NMZB soll so ein Gesamtkonzept entstehen. Des Weiteren richtet die ressortübergreifende Einrichtung eine Informations- und Vernetzungsplattform ein, um Wissen zentral zu bündeln und die Verfügbarkeit, Vernetzung und Qualität der erhobenen Daten zu fördern.
Zum Webangebot des Nationalen Monitoringzentrums

Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt

Projekt des Monats



Gruppenfoto der Teilnehmenden (© Marc-Philipp und Cornelia Schrenk)
Die Teilnehmenden stehen draußen in einer Gruppe zusammen und strecken die Arme in die Luft.

Forschung am BfN


Das BfN bei Twitter. Sie verlassen bfn.de: Um die Inhalte auf Twitter nur zu lesen, wird kein Account benötigt.
Das Bundesamt für Naturschutz bei XING. Sie verlassen bfn.de: Um die Inhalte auf XING nur zu lesen, wird kein Account benötigt.
Das Bundesamt für Naturschutz bei Facebook. Sie verlassen bfn.de: Um die Inhalte auf Facebook nur zu lesen, wird kein Account benötigt.