Biodiversität unter Druck – Alpen in der Klimakrise: BfN lädt zum Gartengespräch in München
Die alpinen Lebensräume gehören zu den artenreichsten Europas. Sie erfüllen zentrale Funktionen beispielsweise als Wasser- und Kohlenstoffspeicher. Gleichzeitig sind sie bedeutende Wirtschafts- und Erholungsräume. Doch der Klimawandel verändert diese sensiblen Systeme tiefgreifend: Vegetationszonen verschieben sich in höhere Lagen, Lebensräume werden kleiner und fragmentierter, und für viele hochspezialisierte Arten werden Gipfelregionen zunehmend zur Sackgasse.
Welche Maßnahmen sind notwendig, um die Resilienz dieser Lebensräume zu stärken? Und wie lassen sich Biodiversitätsschutz und regionale Wertschöpfung – etwa in Tourismus und Landwirtschaft – so miteinander verbinden, dass sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Perspektiven gesichert werden?
Beim Gartengespräch in München möchten wir mit unseren Gästen genau darüber ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch mit:
- Prof. Dr. Annette Menzel (Technische Universität München, Impulsvortrag)
- Sabine Riewenherm (Bundesamt für Naturschutz)
- Prof. Dr. Gudrun Kadereit (Botanischer Garten München-Nymphenburg)
- Dr. Christina Dollinger (Universität Freiburg)
- Christine Kugler (Landeshauptstadt München)
- Dr. Peter Loreth (Biosphärenregion Berchtesgadener Land)
- Roland Stierle (Deutscher Alpenverein)
Wir bitten um Anmeldung bis zum 8. Juni 2025 per E-Mail an: garten@bfn.de.
Das Gartengespräch mit dem Botanischen Garten München-Nymphenburg ist Teil einer bundesweiten Gesprächsreihe, mit der das Bundesamt für Naturschutz die Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Klima aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.